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Keystone-SDA | Sonntag, 01. März 2026

Kein Super-G in Garmisch, Courchevel springt ein

Der Weltcup-Super-G der Männer in Garmisch kann nicht stattfinden. Nebel und Regen verhindern eine Durchführung. Mit Courchevel ist ein Ersatzort bereits gefunden.

Nach zweimaliger Verschiebung entschied die Jury um 12.20 Uhr, das ursprünglich auf 11.15 Uhr angesetzte Rennen in den bayerischen Alpen abzusagen. Als Grund nannte sie die schlechte Sicht, welche ein faires und sicheres Rennen verhinderte.

Laut FIS-Renndirektor Markus Waldner wird das Rennen am Freitag, 13. März, in Courchevel nachgeholt. Bei der letzten Speed-Station vor dem Weltcupfinale in Kvitfjell und Hafjell kommt es also zu einem Renntriple mit zwei Super-G und einer Abfahrt.

Nur zu gerne wären die Schweizer in Garmisch zum drittletzten Super-G der Saison gestartet, nachdem sie am Vortag in der Abfahrt durch Marco Odermatt, Alexis Monney und Stefan Rogentin einen Dreifachsieg gefeiert hatten. Odermatt wäre als grosser Favorit ins Rennen auf der Kandahar-Piste gegangen. In der Disziplinenwertung führt er mit 158 Punkten Vorsprung auf den Österreicher Vincent Kriechmayr.

Garmisch auf einer Meereshöhe von nur etwas mehr als 700 Metern ist besonders stark vom Klimawandel betroffen. Auch in diesem Jahr herrschten anlässlich der Weltcup-Rennen hohe Temperaturen und Schneemangel. Trotzdem brachten die Verantwortlichen wiederum eine weltcuptaugliche Piste zustande. In der nächsten Saison machen sowohl die Männer als auch die Frauen Halt in Garmisch.

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