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Keystone-SDA | Dienstag, 04. August 2026

Keine neuen Legionellen-Infektionen in Basel bekannt

Im Kanton Basel-Stadt sind Stand Dienstagnachmittag keine weiteren Legionellen-Infektionen bekannt geworden. Laut dem kantonalen Gesundheitsdepartement (GD) befinden sich deswegen noch fünf Personen in Spitalpflege.

Weiterhin befindet sich davon eine Person auf der Intensivstation, wie das GD am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA kommunizierte.

Das GD hatte am Montagnachmittag über einen Legionellenausbruch im Kanton berichtet. Es war die Rede von insgesamt 25 Hospitalisationen und einem Todesfall. Zu dem Zeitpunkt befanden sich noch neun Personen in der Klinik. Das bedeutet, dass seither vier Personen das Spital verlassen konnten.

Am Montag hatten die Behörden dazu aufgerufen, dass sich Betreibende von Kühltürmen melden sollen. Solche Meldungen hat es laut dem GD noch keine gegeben.

Kühltürme auf einem Bürogebäude waren als wahrscheinlichste Infektionsquelle identifiziert und eliminiert worden, wie am Montag zu erfahren war. Inzwischen ist bekannt, dass es sich um die Nasskühltürme auf dem Hauptsitz der Manor in der Kleinbasler Rebgasse handelt.

Manor arbeitet mit Behörden zusammen

"Wir arbeiten den Vorfall koordiniert mit den zuständigen Behörden auf", schreibt die Manor auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die betroffene Anlage werde derzeit eingehend analysiert. Weitere Auskünfte könne das Unternehmen aktuell nicht geben.

Nachdem das Kantonale Laboratorium in den beiden Nasskühltürmen am Manor-Hauptsitz erhöhte Legionellenwerte festgestellt habe, seien in Abstimmung mit den Behörden sämtliche erforderlichen Massnahmen getroffen worden, heisst es.

Aktuell habe man Kenntnis von drei Mitarbeitenden, die mögliche Symptome einer Lungenentzündung aufwiesen, heisst es vonseiten des Unternehmens.

Da die Kühltürme ausser Betrieb genommen wurden, könnten Mitarbeitende ohne gesundheitliches Risiko am Hauptsitz arbeiten, wie der Stellungnahme zu entnehmen ist. Da auch die Klimaanlage abgeschaltet worden sei, habe man ihnen mit Hinblick auf die Hitze empfohlen, im Homeoffice zu arbeiten.

Man werde die Behörden uneingeschränkt bei der weiteren Aufarbeitung unterstützen, schreibt die Manor. Und: "Wir bedauern die Situation, der Schutz und das Wohlergehen von Mitarbeitenden und Umfeld hat für Manor oberste Priorität."

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