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Keystone-SDA | Montag, 27. April 2026

Kiew bestellt Israels Botschafter wegen Getreideschiff ein

Das ukrainische Aussenministerium in Kiew hat den israelischen Botschafter Michael Brodsky einbestellt. Hintergrund ist der Vorwurf, Getreide aus russisch besetzten Gebieten der Ukraine zu beziehen. "Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Ukraine und Israel bergen das Potenzial, beiden Ländern zugutekommen, und Russlands illegaler Handel mit gestohlenem ukrainischem Getreide sollte diese nicht untergraben", schrieb Aussenminister Andrij Sybiha aufder Plattform X.

Es sei trotz ukrainischer Warnungen bereits ein zweites Schiff mit "gestohlenen Waren" im israelischen Hafen Haifa eingetroffen. "Wir warnen Israel erneut davor, das gestohlene Getreide anzunehmen und damit unseren Beziehungen zu schaden", fügte Sybiha hinzu.

Israel reagierte umgehend auf die Vorwürfe. "Behauptungen sind keine Beweise", schrieb Aussenminister Gideon Saar ebenfalls auf X. Er mahnte an, dass diplomatische Beziehungen nicht in sozialen Netzwerken oder Medien geführt würden. "Sie haben nicht einmal ein Rechtshilfeersuchen gestellt", schrieb er. Die Angelegenheit werde von den israelischen Behörden überprüft.

Fast ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets ist seit der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 und dem Einmarsch von 2022 unter Kontrolle Moskaus. Die Ukraine betrachtet den Handel mit Gütern aus den besetzten Gebieten als illegal. Israels Beziehungen zu Russland sind überwiegend pragmatisch, vor allem im Kontext der russischen Präsenz in Nahost. Für Spannungen sorgt jedoch Moskaus Nähe zu Israels Erzfeind Iran und dessen Verbündeten.

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