Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Kirchgemeinden sagen Ja
Die katholischen Kirchgemeinden im Raum Bad Ragaz/Taminatal und im Raum Walenstadt haben einer Fusion im Grundsatz zugestimmt.
Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger der Katholischen Kirchgemeinden Bad Ragaz, Pfäfers, Valens-Vasön und Vättis haben sich im Grundsatz für eine Vereinigung der vier Kirchgemeinden ausgesprochen. Damit ist der Weg frei für die weitere Projektarbeit.
Die Resultate waren deutlich: In Bad Ragaz, wo es vor der Abstimmung zu einer Debatte über den Sinn der Fusion gekommen war, lautete das Verdikt 436 Ja- zu 205 Nein-Stimmen. Im Taminatal war das Ja-Lager fast schon unter sich. In Pfäfers waren es 145 Ja- zu 8 Stimmen, in Valens-Vasön 88 zu 8 und in Vättis 90 zu 10 Stimmen.
Mit der Vereinigung der vier Kirchgemeinden soll eine Effizienzsteigerung auf der Verwaltungsebene erreicht werden. So würden gemäss einer Medienmitteilung vom Sonntag zum Beispiel nur noch rund zehn Personen benötigt, die sich für ein Amt zur Verfügung stellen. Im Vergleich zu heute ist dies eine Reduktion um zwei Drittel. Vorgesehen ist auch eine (Teilzeit-)Geschäftsstelle, welche viele Verwaltungsarbeiten übernehmen soll. Der neue Kirchenverwaltungsrat könne sich dann vorwiegend auf den strategischen Bereich konzentrieren.
Von einer Vereinigung ist nur die Verwaltungsebene betroffen; die Pfarreien mit ihrem Pfarreileben bleiben bestehen.
Erst ein Zwischenschritt
Die Grundsatzabstimmung vom Sonntag ist erst ein Zwischenschritt. Sie gibt der Projektgruppe die Möglichkeit, die Vereinigung weiter zu bearbeiten. Der definitive Entscheid über die Vereinigung erfolgt an einer weiteren Urnenabstimmung vom 28. Februar 2027. Die vereinigte Kirchgemeinde soll ab dem 1. Januar 2028 ihren Betrieb aufnehmen.
Ja auch im Raum Walenstadt
Neben Bad Ragaz/Taminatal haben auch die Katholikinnen und Katholiken in Walenstadt, Tscherlach und Berschis über eine Fusion abgestimmt. Im Gegensatz zu Bad Ragaz gab es hier im Vorfeld keinerlei Diskussionen. Die Ergebnis war denn auch überall eindeutig für eine Fusion.

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar