/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Montag, 08. Juni 2026

Klage wegen Transferregeln: FIFA einigt sich mit Diarra

Im Rechtsstreit mit dem französischen Ex-Nationalspieler Lassana Diarra um Transferregeln hat der Fussball-Weltverband FIFA nach eigenen Angaben eine aussergerichtliche Einigung erreicht.

Wie diese Einigung konkret aussieht, präzisierte die FIFA nicht. Diarras bisheriger Anwalt teilte auf dpa-Anfrage zunächst mit, dass er nichts von einem Abkommen wisse.

Der ehemalige Profi Diarra hatte die FIFA und den belgischen Verband im Sommer 2025 auf Entschädigung in Höhe von 65 Millionen Euro verklagt. Vorausgegangen war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2024, wonach bestimmte Transferregeln der FIFA gegen EU-Recht verstossen.

Diarra und die FIFA haben nun alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt, wie der Verband verkündete. Er unterstrich: "Die FIFA hat weder ihre Schuld eingestanden noch eine Entschädigungszahlung geleistet." Zum aktuellen Zeitpunkt wolle sich der Weltverband nicht weiter zur Causa äussern.

Hintergrund des jahrelangen Disputs war 2014 der Weggang von Diarra von seinem damaligen Verein Lokomotive Moskau trotz noch bestehenden Vertrags. Der Klub warf dem Spieler Vertragsbruch vor und kontaktierte die FIFA, die Diarra dann zu einer Strafe von mehr als 10 Millionen Euro verurteilte.

Im Anschluss daran sahen andere Vereine von einer Verpflichtung ab, weil die damaligen FIFA-Regularien vorsahen, dass ein neuer Klub für den Spieler hafte und eventuelle Strafen bezahlen müsse. Der EuGH rügte in seinem Urteil, dass dadurch die vom EU-Recht gewährte Freizügigkeit der Spieler und der Wettbewerb zwischen den Vereinen eingeschränkt sei. Die FIFA machte sich eigenen Angaben zufolge im Anschluss daran, ihre Regeln zu überarbeiten.

Als Folge des Falls bereitete die Organisation "Justice for Players" Sammelklagen gegen die FIFA sowie die Nationalverbände in den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Dänemark und Deutschland vor. Sie führt aus, dass die neuen FIFA-Regularien unzureichend seien und es keine Kompensationen für Spielerinnen und Spieler gebe, welchen in der Vergangenheit Unrecht geschah. Welche Auswirkungen die FIFA-Einigung mit Diarra hat, ist vorerst unklar.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.