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Kleinkind zu Tode geschüttelt: Mann muss 15 Jahre hinter Gitter
Ein Mann muss für 15 Jahre ins Gefängnis, weil er das Kleinkind seiner Freundin zu Tode geschüttelt hat. Das Bundesgericht hat ein entsprechendes Urteil der Zürcher Justiz wegen vorsätzlicher Tötung bestätigt.
Der Verurteilte hatte vor Bundesgericht einen Freispruch verlangt, wie aus dem am Donnerstag publizierten Entscheid hervorgeht. Er kritisierte, die Vorinstanz habe die Beweise nicht korrekt gewürdigt.
Das Bundesgericht stützte jedoch die Sicht des Zürcher Obergerichts. Dieses habe auf Basis von Indizien die Schuld des Mannes schlüssig und nachvollziehbar nachgewiesen.
Der Mann betreute den 20 Monate alten Buben wiederholt alleine. Das Kind erlitt zahlreiche Verletzungen, darunter einen Wirbelbruch, weshalb es nur noch krabbeln konnte.
Zwischen dem 30. Mai und dem 3. Juni fügte der Mann dem Kind durch Schütteln ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Der Bub starb am 12. Juni nach einer versuchten Wiederbelebung.
Gegen den 30-jährigen Deutschen wurde eine Landesverweisung von 13 Jahren angeordnet.

















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