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Keystone-SDA | Dienstag, 15. September 2026

Kletterer nach Schlangenbiss in Balsthal SO rechtzeitig gerettet

Die Rettungsflugwacht Rega hat am Montag bei Balsthal (SO) einen 35-jährigen Kletterer im steilen Gelände geborgen, der von einer giftigen Schlange gebissen wurde. Der Mann erhielt im Spital in Bern ein geeignetes Gegengift.

Der 35-Jährige war gemeinsam mit einem Begleiter im Gebiet bei Balsthal unterwegs, als ihn beim Klettern im Vorstieg eine Schlange in die Hand biss, wie die Medienstelle der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) am Dienstag mitteilte.

Weil seine Hand rasch angeschwollen sei, hätten die beiden Kletterer die kantonale Sanitätsnotrufzentrale 144 alarmiert. Diese habe bei der nationalen Luftrettungszentrale der Rega umgehend einen Rettungshelikopter angefordert.

Da sich die Unfallstelle in steilem und schwer zugänglichem Gelände befand, organisierte die Rega nach eigenen Angaben neben der Helikopter-Crew der Basis Basel zusätzlich einen Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung Schweiz. Dieser sei an einer Winde abgesetzt worden und habe den Verletzten zum Ausfliegen vorbereitet.

Anschliessend habe der Rettungshelikopter den Mann ins Inselspital Bern geflogen, wo ein passendes Gegengift bereit gestanden sei. Der Entscheid für dieses Spital sei nach Rücksprache mit dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum gefallen, hiess es.

Bei dem Reptil handle es sich vermutlich um eine Aspisviper. Diese Giftschlangenart sei in der solothurnischen Region Balsthal heimisch.

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