Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Klosters-Madrisa Bergbahnen mit weniger Umsatz und kleinem Verlust
Die Klosters-Madrisa Bergbahnen (KMB) haben im Geschäftsjahr 2025/26 (per 30. April) weniger umgesetzt. Dabei belastete vor allem das schwache Wintergeschäft. Unter dem Strich resultierte ein kleiner Verlust.
Der Umsatz ging um 7,8 Prozent auf 8,43 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der EBITDA brach um 48 Prozent auf 0,98 Millionen Franken ein. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 10'000 Franken, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 21'000 Franken erzielt worden war.
Belastet worden sei das Geschäft vor allem von geringen Schneemengen und einem verhaltenen Start in die Wintersaison, heisst es weiter. Die Zahl der Ersteintritte im Winter ging gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent zurück. Der Sommer habe sich dagegen positiv entwickelt.
Für die weitere Entwicklung zeigt sich das Unternehmen trotz globaler Unsicherheiten und klimatischer Herausforderungen vorsichtig optimistisch. Mit der laufenden Weiterentwicklung des Angebots sieht sich das Management grundsätzlich gut aufgestellt. Entscheidend für den Geschäftsverlauf bleibe jedoch das Zusammenspiel von Witterung und wirtschaftlichem Umfeld, so das Unternehmen weiter.
Zudem kündigte der langjährige Verwaltungsrat Roger Kunz seinen Rücktritt auf die Generalversammlung vom 11. September an. Er gehörte dem Gremium während mehr als 27 Jahren an.

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar