/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Dienstag, 30. Juni 2026

Koeman nach "Angsthasen-Fussball" vor dem Aus

In der Nacht auf Dienstag verabschiedet sich mit den Niederlanden eine zweite europäische Fussball-Grossmacht nach Deutschland schon im Sechzehntelfinal von der WM in Nordamerika.

In der Kabine habe "Begräbnisstimmung" geherrscht, sagte Routinier Marten de Roon nach dem Ausscheiden im Penaltyschiessen gegen Marokko. Schon wenige Minuten danach tobte in den Niederlanden eine Trainerdiskussion, für Ronald Koeman war es wahrscheinlich das letzte Spiel als Nationalcoach.

Mit dem Entscheid, gegen den Afrika-Meister auf fünf Verteidiger zu setzen, habe Koeman seinen Kopf bereits vor dem Anpfiff auf die "Schlachtbank" gelegt, schrieb die Zeitung "De Telegraaf" nach dem dramatischen Spiel. Die Niederlande hatte erst in der Nachspielzeit durch Issa Diop den Gegentreffer zum 1:1 kassiert, im Penaltyschiessen (2:3) versagten die Nerven.

Koeman lässt Zukunft offen

Eine der ersten Fragen nach der bitteren, aber letztlich verdienten Niederlage war deshalb auch, ob der Bondscoach dem Verband bereits seinen Rücktritt angeboten habe. "Das habe ich nicht getan", antwortete Koeman. "Ich werde in Ruhe über meine Zukunft nachdenken", sagte der 63-Jährige in Monterrey.

Koeman ist seit Anfang 2023 zum zweiten Mal Trainer der Elftal. Es wird erwartet, dass er sehr zeitnah sein Amt zur Verfügung stellt. Als ein Kandidat für die Nachfolge gilt Peter Bosz von Meister PSV Eindhoven.

Heftige Kritik

Die defensive Ausrichtung im ersten K.o.-Spiel rief heftige Kritik hervor. Das niederländische Fachblatt "Voetbal International" meinte: "Beschämender Angsthasen-Fussball wird für Oranje fatal." Koeman wies die Kritik zurück. "Es geht nicht darum, Angst zu haben. Es geht darum, besser zu stehen. Wir haben mit drei Angreifern gespielt", sagte der 63-Jährige.

"Ich weiss, als Bondscoach werde ich gelobt, wenn das 1:1 nicht mehr fällt. Jetzt werde ich kritisiert, weil ich mit fünf Verteidigern gespielt habe", sagte Koeman weiter. Die Kritik interessiere ihn nicht, sagte der Bondscoach. Er würde immer wieder so entscheiden. Und in der Tat wäre der Plan von Koeman fast aufgegangen. Denn Cody Gakpo hatte das Team in der 72. Minute in Führung gebracht.

Dramatisches Penaltyschiessen

Doch nach dem bitteren Last-Minute-Ausgleich für Marokko, das bei der WM in Katar vor vier Jahren als erstes afrikanisches Team die Halbfinals erreicht hatte, verlief auch das Penaltyschiessen auf dramatische Art und Weise gegen die Niederländer. Der 120 Minuten lang überragend spielende Goalie Bart Verbruggen hatte den zweiten Penalty der Marokkaner durch Soufiane Rahimi eigentlich bereits gehalten, ehe er den Ball mit der Ferse selbst ins eigene Tor beförderte.

Weil Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville mit ihren Versuchen allesamt recht kläglich scheiterten und Ismael Saibari am Ende sicher für Marokko traf, schieden die Niederlande zum dritten Mal nach 2014 und 2022 bei einer WM im Penaltyschiessen aus.

"Das sind die schrecklichsten Momente als Fussballer", stammelte Captain Virgil van Dijk ins Mikrofon. "Wir hatten alle einen grossen Traum. Ich kann einfach nur sorry sagen", sagte Jan Paul van Hecke an die frustrierten Fans in der Heimat gerichtet, die neben dem Aus auch noch die feiernden Marokkaner in vielen niederländischen Städten aushalten mussten. Statt im Achtelfinal am Samstag in Houston eine lösbare Aufgabe gegen Kanada zu haben, geht es für das Oranje-Team nun wie für die DFB-Elf nach Hause.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.