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Keystone-SDA | Dienstag, 24. März 2026

Krieg lässt Preise im Iran explodieren

Schon vor Beginn des israelisch-amerikanischen Kriegs befanden sich Iranerinnen und Iraner in einer schweren Wirtschaftskrise. Der ökonomische Druck löste Ende Dezember neue Massenproteste aus, die Irans Sicherheitsapparat brutal niederschlug.

Der Krieg wird für die Gesellschaft nun zur zusätzlichen Belastungsprobe. In den Metropolen berichten Einwohner von explodierenden Preisen und wachsender Hoffnungslosigkeit.

Asghar ist 40 Jahre alt, lebt in Teheran und betreibt einen kleinen Supermarkt. "Die meisten Waren werden fast täglich teurer", sagt er. Bei jeder Bestellung staunt er über die immensen Preissteigerungen. Vor allem Lebensmittel und Zigaretten, die importiert werden müssen, verteuerten sich. Teils um das Doppelte. "Die Kunden beschweren sich ständig über die Preise, aber im Moment müssen wir mit diesen Bedingungen zurechtkommen", sagt Asghar. Die Menschen kauften bei ihm nur noch das Nötigste.

Der Krieg hat viele Familien erschöpft. Wenn nachts Kampfjets über die Dächer der Millionenmetropole Teheran donnern und Raketen abfeuern, werden viele Bewohner aus dem Schlaf gerissen. Der Schrecken des Kriegs geht einher mit wirtschaftlichen Sorgen. "Alle zwei bis drei Tage steigen die Preise für Nahrungsmittel wie Fleisch, Huhn und Obst", klagt Behrus, ein Taxifahrer. Er spricht von grossem Druck und wenigen Fahrten. Das Geld für ihn und seine Frau wird knapp. "Ich hoffe, dass sich die Lage so schnell wie möglich normalisiert, damit ich zumindest meine Arbeit fortsetzen kann", sagt er.

Dawud, ein Devisenhändler in Teheran, berichtet von einer schwachen Nachfrage nach Euro und Dollar. "Seit der Abschaltung des Internets sind viele Geschäfte zum Erliegen gekommen", sagt der 45-Jährige. Rund 90 Prozent der Devisentransaktionen dienten dem Handel mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. "Ein grosser Teil der Importe läuft über die südlichen Routen", erklärt Dawud, wobei die Emirate eine zentrale Rolle spielten. Die Angriffe der iranischen Streitkräfte auf Ziele in dem Golfstaat haben die Beziehungen jedoch stark belastet. "Wir werden künftig wahrscheinlich vor ernsthaften Problemen stehen", sagt er.

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