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Kriens-Luzern mit dem Break gegen die Kadetten
Den Handballern von Kriens-Luzern gelingt zum Start des Playoff-Finals gegen die Kadetten Schaffhausen das Break. Die Innerschweizer siegen auswärts mit 37:33.
Von der ersten Minute an zeigten die Krienser, dass sie für den Meister der letzten vier Jahre die erwartete Herausforderung sein werden. Die favorisierten Schaffhauser gerieten in der ersten Halbzeit mit vier Toren ins Hintertreffen und lagen nach der Pause sogar zwischenzeitlich mit sieben Toren zurück. Die Aufholjagd der Gastgeber blieb unvollendet. Näher als bis auf drei Tore kam er nicht mehr heran.
Luzern-Kriens, das zum dritten Mal im Playoff-Final steht und bei den ersten zwei Teilnahmen an den Kadetten gescheitert war, spielte am Sonntag seine offensive Stärke aus. Der 20-jährige Luca Siegrist, der den Klub nach dieser Best-of-5-Serie Richtung Bundesliga verlässt, erzielte bei zwölf Versuchen zehn Tore. Auch Jerome Müller zeigte sich mit acht Toren bei neun Schüssen effizient. Bester Torschütze der Kadetten war Odinn Rikhardsson mit neun Treffern.
Für die Kadetten war es erst die dritte Saisonniederlage in einem nationalen Wettbewerb, für Kriens-Luzern der 16. Sieg am Stück. Eine längere Erfolgsserie legte der Klub noch nie hin. Trotzdem wird er mit Blick auf den Final von 2024 nicht übermütig werden: Damals gab es auch das Break zum Start, das die Schaffhauser beim ersten Auswärtsspiel konterten.
Wie der erste Heimauftritt der Krienser in dieser Serie verläuft, zeigt sich am Mittwoch. Dann empfängt das Team von Trainer Thomas Zimmermann, der nach der Saison für Andy Schmid Platz macht, die Kadetten in der Pilatus Arena.

















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