/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Donnerstag, 03. September 2026

Kritisches Manöver an Merkur-Sonde "Bepicolombo" geglückt

Nach acht Jahren Flug durch das innere Sonnensystem ist die Merkur-Sonde "Bepicolombo" mit der Abtrennung eines Antriebsmoduls auf der Zielgeraden zur Erforschung des kleinsten Planeten.

Das zuvor als "kritischer Meilenstein" und "Hochrisiko-Operation" bezeichnete Manöver ist nach Milliarden zurückgelegter Kilometer abgeschlossen, wie eine Liveübertragung aus dem Kontrollzentrum der europäischen Raumfahrtbehörde Esa in Darmstadt zeigte. Die beiden Orbiter an Bord sind jetzt auf dem Weg zu ihren geplanten Umlaufbahnen.

Mit der rund 1,7 Milliarden Euro teuren gemeinsamen Mission der Esa und der japanischen Raumfahrtbehörde Jaxa will man mehr über den kleinsten Planeten erfahren. Der Esa zufolge ist Merkur der am wenigsten erforschte Planet im inneren Sonnensystem. "Da sind jede Menge Fragen offen", sagte der leitende Projektwissenschaftler der ESA, Geraint Jones, vor der Abtrennung. So sollen die beiden Orbiter mit einer Vielzahl an Instrumenten das Magnetfeld untersuchen, die Oberfläche erforschen und kartieren, den Kern und eine Gashülle des schweren Planeten untersuchen und auch Einblicke in die Entstehung der Planeten geben.

Signale sind über elf Minuten unterwegs

Das Manöver der Abtrennung des nicht mehr benötigten Antriebsmoduls galt im Vorfeld als kritisch. Es gab nur eine Chance, damit die beiden Orbiter später in ihre richtige Position in unterschiedlichen Umlaufbahnen kommen. "Wir haben in den letzten Monaten verschiedene Szenarien trainiert", sagte der Leiter des Missionsbetriebs für das innere Sonnensystem der Esa, Ignacio Tanco, über die Vorbereitungen in Darmstadt. Wegen der Entfernung könnten Korrekturen erst Minuten später eingeleitet werden. Signale brauchen von der Sonde bis zur Erde über elf Minuten und genauso lange wieder zurück.

Nach der Abtrennung fliegt "Bepicolombo" nun im freien Fall auf Merkur zu, teilte die beteiligte Technische Universität Braunschweig mit. Gefahren sind die Nähe zur Sonne mit ihrer Gravitation und die extrem hohen Temperaturen.

Was ist geplant?

Geplant ist nun, dass sich die beiden Orbiter vom 9. auf den 10. Dezember trennen und dann im Dezember und im März in ihre Umlaufbahnen eintreten. Im April soll dann die wissenschaftliche Arbeit der Mission beginnen.

Bepicolombo war am 20. Oktober 2018 zu seiner Reise zum kleinsten und am wenigsten erforschten Planeten unseres Sonnensystems gestartet. Die Universität Bern hat die Projektleitung für zwei Instrumente an Bord des Esa-Orbiters: ein Massenspektrometer namens "Strofio", das die Atmosphäre des Merkur analysieren soll, und ein Laser-Höhenmesser namens "Bela" (Bepicolombo Laser Altimeter), der ein 3D-Bild der Merkuroberfläche erstellen wird.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.