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Keystone-SDA | Freitag, 16. Januar 2026

Kuba: Kein Deal mit Washington unter Zwang

Nach Drohungen aus Washington gegen Kuba und dem US-Angriff auf das verbündete Venezuela gibt sich die sozialistische Regierung in Havanna kämpferisch. Die kubanische Führung werde nicht unter Druck mit der US-Regierung verhandeln und keine politischen Zugeständnisse machen, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel bei einer Kundgebung.

"Dies wird nie auf dem Verhandlungstisch liegen", sagte der Staatschef vor Tausenden Demonstranten auf der sogenannten "Antiimperialistischen Tribüne", einem Platz direkt vor der US-Botschaft an der Uferpromenade von Havanna.

US-Präsident Donald Trump hatte nach dem Militäreinsatz vom 3. Januar in Venezuela Kuba auf seiner Plattform Truth Social gewarnt: "Ich empfehle dringend, dass sie einen Deal machen, BEVOR ES ZU SPÄT IST". Es war unklar, welche Art von Deal er meinte. Venezuela ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Verbündeten Kubas.

"Wir lassen uns nicht einschüchtern"

Die Demonstration in Havanna wurde als eine weitere Trauerfeier für die 32 kubanischen Sicherheitsbeamten veranstaltet, die bei dem US-Angriff auf Caracas getötet wurden. Bei dem Einsatz wurden Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores von US-Elitesoldaten gefangen genommen und nach New York gebracht. Dort soll ihnen wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden.

Nun steht Kuba zunehmend unter Druck. "Der derzeitige Kaiser des Weissen Hauses und sein berüchtigter US-Aussenminister haben nicht aufgehört, uns zu bedrohen", sagte Díaz-Canel in Bezug auf Trump und Marco Rubio. Kuba lasse sich dennoch nicht einschüchtern. Sollten die USA Kuba angreifen, werde sich der Karibikstaat verteidigen. "Meine Herren Imperialisten: Wir haben absolut keine Angst vor Ihnen", sagte er.

Die Karibikinsel steckt in ihrer schwersten Wirtschaftskrise seit dem Sieg der Revolution von Fidel Castro 1959. Unter anderem mangelt es an Treibstoff. Sollten die USA die Lieferungen von Öl aus Venezuela dauerhaft unterbinden, könnte die kubanische Wirtschaft vollends zusammenbrechen.

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