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Kurt Fluri zieht die Konsequenz des Solothurner Spital-Schlamassels
Die massiven Verstösse gegen das Personalrecht der staatseigenen Solothurner Spitäler AG (soH) hat eine erste personelle Konsequenz. Der soH-Verwaltungsratspräsident Kurt Fluri, langjähriger FDP-Nationalrat, trat per sofort zurück.
Die Medienstelle des Regierungsrats bestätigte am Donnerstag auf Anfrage den Rücktritt des 70-jährigen Fluri. Zuerst hatte die "Solothurner Zeitung" berichtet.
Allerdings plante die Regierung die Absetzung von Fluri. Sie kritisierte die Reaktion der soH auf die in den Untersuchungen festgestellten Mängel. "Damit hat der Regierungsrat das Vertrauen in Kurt Fluri verloren", heisst es in einer Stellungnahme, die der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt.
Der frühere FDP-Nationalrat und frühere Solothurner Stadtpräsident kam auch bei den Parteien immer mehr unter Druck. Zuletzt verlangte seine Partei einen Neuanfang. Es gebe Momente, "in denen Verantwortungsträger ihren Platz für einen Neuanfang räumen müssen", schrieb die FDP.
Die vom Regierungsrat und dem Parlament in Auftrag gegebenen Untersuchungen deckten vergangene Woche auf, dass der frühere CEO der soH, Martin Häusermann, in seiner Amtszeit von 2014 bis 2024 mehr als 500'000 Franken zu viel kassierte hatte. Auch nach dem Abgang erhielt er für die Dauer von zehn Monaten den vollen Lohn.

















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