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Lena Häcki-Gross so gut wie noch nie diese Saison
Die Engelbergerin Lena Häcki-Gross kommt auf die Winterspiele in Italien hin in Form. Sie läuft im Biathlonrennen über 12,5 km auf Platz 5 und verpasst das Podest bloss um 13,5 Sekunden.
Bei der Olympia-Selektion musste Lena Häcki-Gross sogar um ihren Platz bangen. Vor dem Exploit in Tschechien schaffte sie es in einem Einzelrennen diese Saison nie unter die Top 30. Am Ende der letzten Saison, am 22. März am Holmenkollen, schaffte es Häcki-Gross letztmals als Dritte auf ein Weltcup-Podest.
Häcki-Gross (29) gewann in ihrer Karriere bislang zwei Weltcuprennen: Im Januar 2024 in Antholz und im März 2024 in Oslo. Weitere vier Male hatte sie es in Einzelrennen aufs Podest geschafft.
Das Schweizer Frauen-Team lieferte, angeführt von Häcki-Gross, eine grandiose Teamleistung ab. Amy Baserga (12.), Lea Meier (14.) und Aita Gasparin (15.) liefen ebenfalls unter die besten 15. Auch Lydia Mettler klassierte sich in den Punkterängen (24.).
Die Schweizerinnen zeigten, dass das Selektions-Gremium für die Winterspiele mit Recht ihnen gegenüber Goodwill an den Tag gelegt hat. Die Schweizerinnen bestätigten ihre Selektionen nun halt nachträglich. Lea Meier lieferte die Bestzeit in der Loipe ab, blieb aber wegen dreier Schiessfehler hinter Häcki-Gross und Baserga zurück.
Allerdings spielte den Schweizerinnen in die Hände, dass doch ein paar Spitzenläuferinnen auf das erste Rennen in Nove Mesto verzichteten.
Ganz vorne in der Rangliste dominierten Französinnen: Justine Braisaz-Bouchet kam zum ersten Saisonsieg vor Landsfrau Lou Jeanmonnot. Franziska Preuss, die Weltcupsiegerin der letzten Saison, schaffte es als Dritte erstmals diese Saison aufs Podest.
















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