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Keystone-SDA | Donnerstag, 03. September 2026

Lichtsteiner will den Negativ-Hattrick verhindern

Zum dritten Mal seit Stephan Lichtsteiner Trainer des FC Basel ist, kommt es zum Duell mit dem FC Sion. Gegen die Walliser blieb der FCB zuletzt zweimal tor- und punktelos.

Es war ein historischer Triumph am Nachmittag des 26. April. Nach 37 sieglosen Spielen im St. Jakob-Park nahmen die Walliser erstmals wieder drei Punkte aus Basel mit nach Hause. Und nicht nur das: Dank dem 2:0-Auswärtssieg überholte der FC Sion den Double-Gewinner der Vorsaison, übernahm den Europacup-Platz und gab ihn nicht mehr her.

Für Lichtsteiner war es die zweite Niederlage im zweiten Duell mit Didier Tholots FC Sion. Im Februar hatten die Basler bereits das Gastspiel in Sitten 0:2 verloren. Einen Negativ-Hattrick gilt es für Basels Trainer unbedingt zu verhindern - auch wenn er sich mit dem ansprechenden Saisonstart (zehn Punkte aus fünf Runden) etwas Luft verschafft haben dürfte.

Die Sittener reisen etwas angeschlagen nach Basel. Nicht nur mussten sie im Duell mit Ajax Amsterdam ihre Europacup-Träume begraben, am Sonntag setzte es gegen den FC Lugano die dritte Niederlage in Folge ab. Dies trotz eines hervorragend aufgelegten Winsley Boteli, der in den bisher zehn Saisonspielen zehn Tore erzielt hat.

Ebenfalls am Donnerstagabend spielt der FC Lugano, der sich im Heimspiel gegen Servette den Tabellen-Spitzenplatz von den Young Boys zurückerobern möchte. Während die Genfer nach vier Runden erst vier Punkte auf dem Konto haben, haben die Tessiner alle vier Ligapartien gewonnen.

Eine Statistik, die zum Träumen anregt: Seit der Ligareform von 2003 wurden acht der zehn Teams, die nach vier Runden vier Siege auf dem Konto hatten, am Ende Schweizer Meister. Für Lugano wäre es nach 78-jähriger Wartezeit der vierte Meistertitel der Klubgeschichte. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

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