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Keystone-SDA | Mittwoch, 01. Juli 2026

Lively fordert von Baldoni Millionensumme für Anwaltskosten

US-Schauspielerin Blake Lively (38) und ihr Kollege Justin Baldoni (42) hatten im Mai ihren Rechtsstreit um den gemeinsamen Film "Nur noch ein einziges Mal" beigelegt.

Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen: Die Schauspielerin fordert von Baldoni und Wayfarer Studios rund acht Millionen Dollar (etwa sieben Millionen Euro) zur Erstattung von Anwalts- und Prozesskosten. Dies geht aus Dokumenten vor Gericht in New York hervor. Laut Medienberichten muss das Team um Baldoni bis Mitte Juli auf die Forderung reagieren. Am Ende soll ein Richter über die Höhe der Geldsumme entscheiden.

Schlammschlacht zwischen Hauptdarstellern

Lively ("Gossip Girl"), die mit Hollywood-Star Ryan Reynolds verheiratet ist, hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung beim Dreh von "Nur noch ein einziges Mal" angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni ("Jane the Virgin"), der bei dem Film auch Regie führte, hatte seinerseits mit einer Klage unter anderem gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung reagiert. Diese Klage war im vorigen November von einem Richter abgeschlagen worden.

Anfang April waren auch etliche von Livelys Vorwürfen von Gericht abgewiesen worden, darunter Vorwürfe sexueller Belästigung. Nur noch drei von zunächst dreizehn Punkten, darunter Vertragsbruch, sollten am Ende Gegenstand eines Prozesses sein. Im Mai kam es dann zu einer aussergerichtlichen Einigung der Parteien und damit zu einer Beilegung des Gerichtsstreits. Der Richter sprach Lively aber das Recht zu, die Erstattung von Anwaltskosten zu beantragen.

Die Romanverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von US-Autorin Colleen Hoover dreht sich um ein Liebespaar, gespielt von Lively und Baldoni, in einer missbräuchlichen Beziehung.

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