Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Ölpreise ziehen an - Brent nähert sich Marke von 120 Dollar
Die Angriffe im Nahen Osten gehen weiter, das wirkt sich auf die Ölpreise aus. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai stieg in der Nacht auf Montag um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar.
Damit näherte sich der Ölpreis wieder seinem vor drei Wochen erreichten Zwischenhoch von 119,50 Dollar an. Am frühen Morgen lag der Preis bei 115,55 Dollar und damit 2,7 Prozent höher als Ende vergangener Woche.
Seit Beginn des Iran-Kriegs hat sich die Referenzsorte Brent um fast 60 Prozent verteuert. Auch die Preise anderer Ölsorten zogen seit dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran kräftig an.
So kostet ein Barrel der US-Sorte WTI am Montagmorgen etwas mehr als 100 Dollar - und damit etwas mehr als 50 Prozent als vor dem Beginn des Iran-Kriegs. Der Preisschub hat Folgen für Wirtschaft und Konsumenten weltweit, so sind unter anderem die Kosten für Treibstoff in die Höhe geschnellt.
Angriffe halten an
Die USA und Israel setzen ihre heftigen Angriffe im Iran fort. Es werde "militärische Infrastruktur" in der iranischen Hauptstadt Teheran attackiert, teilte die israelische Armee ohne nähere Angaben mit. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: "Grosser Tag im Iran." Das US-Militär habe "viele seit langem verfolgte Ziele" angegriffen und zerstört.
Der Iran hatte wiederum flankiert von der von ihm unterstützten Huthi-Miliz im Jemen seine Gegenangriffe auf Israel und benachbarte Golfstaaten fortgesetzt. Unterdessen sagte Trump in einem Interview, er würde "am liebsten" das Öl aus dem Iran nehmen.
















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar