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Reimann schafft Wahl in den Wiler Stadtrat
Andreas Breitenmoser (Mitte) hat das Rennen um die Ersatzwahl für das Stadtpräsidium von Wil am Sonntag für sich entschieden. Er liess seinen Herausforderer Jigme Shitsetsang (FDP) hinter sich. Nationalrat Lukas Reimann (SVP) schaffte den Sprung in den Stadtrat. Das ist aus Sarganserländer Sicht bemerkenswert.
Wie die Stadt Wil am Sonntag mitteilte, schaffte Breitenmoser die Wahl mit 3793 Stimmen, während Shitsetsang auf 1954 Stimmen kam. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,49 Prozent.
Bei der Wahl um einen frei werdenden Sitz im Stadtrat konnte Reimann 3670 Stimmen auf sich ziehen. Er setzte sich gegen Michael Sarbach von den Grünen durch, der 3201 Stimmen erhielt. Der fünfköpfige Wiler Stadtrat setzt sich somit aus zwei Mitgliedern der FDP sowie je einem von Mitte, SP und SVP zusammen.
Im ersten Wahlgang hatte kein Kandidat für das Stadtpräsidium das absolute Mehr erreicht. Bereits damals erhielt Breitenmoser die meisten Stimmen. Zum zweiten Wahlgang traten noch er und Shitsetsang für die Nachfolge des abtretenden Stadtpräsidenten Hans Mäder (Mitte) an.
Da sowohl Breitenmoser als auch Shitsetsang bereits Stadträte sind, war schon im Vorfeld klar, dass unabhängig vom Ausgang der Präsidiumswahl ein Stadtratssitz frei wird. Für diesen bewarben sich im zweiten Wahlgang Lukas Reimann und Michael Sarbach.
Rückt Marco Gadient nach?
Für das Sarganserland ist die Wahl Reimanns ebenfalls interessant. Denn tritt der SVP-Mann nun aus dem Nationalrat zurück, dann würde der Flumserberger SVP-Kantonsrat Marco Gadient nachrücken. Das Sarganserland hätte dann zwei Nationalräte; beide aus der SVP: Walter Gartmann und eben Gadient. Reimann hatte sich im Vorfeld der Wahl nie konkret zu dieser Frage geäussert. Wann er es nun tun wird, ist offen.

















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