Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Mancini kehrt als Nationalcoach Italiens zurück
Nach langer Suche hat die Squadra Azzurra wieder einen Trainer: Es ist mit Roberto Mancini ein alter Bekannter, der sich zwischenzeitlich für viel Geld nach Saudi-Arabien verabschiedet hatte.
Die Suche nach einem neuen Nationaltrainer ist nach langem Hin und Her zu Ende. Roberto Mancini, der Italien 2021 zum EM-Titel geführt hatte, kehrt zurück. Dies teilte der Präsident des Fussballverbands, Giovanni Malago, nach einer Sitzung in Rom mit.
Seit April vakant
Der Posten des commissario tecnico (wie der Nationaltrainer in Italien offiziell heisst) war bereits seit Anfang April vakant. Damals musste der bisherige Coach Gennaro Gattuso zurücktreten, weil der viermalige Weltmeister zum dritten Mal nacheinander in der WM-Qualifikation gescheitert war.
Die intensive Suche nach einem Nachfolger begann vor einigen Wochen. In den vergangenen Tagen entwickelte sich die Angelegenheit jedoch zum Chaos.
Weder Guardiola noch Ancelotti wollten
Das Bemühen um Starcoach Pep Guardiola war davor ebenso ins Leere gelaufen wie jenes um Carlo Ancelotti (Brasilien). Die Alternative Andrea Pirlo wurde wegen der Zusammenarbeit des früheren Weltmeisters mit einem russischen Wettanbieter verworfen. Infolge des Scheiterns des Engagements von Pirlo traten wiederum die erst vor gut zwei Wochen verpflichteten Sportdirektoren Paolo Maldini und Leonardo zurück.
Mancini war bereits Italiens Nationaltrainer von 2018 bis 2023. Sein Ruf in der Heimat leidet allerdings bis heute darunter, dass er sich vor drei Jahren trotz bestehenden Vertrages plötzlich als Nationaltrainer nach Saudi-Arabien verabschiedete - angeblich mit einem Vierjahresvertrag für 25 Millionen Euro pro Saison. Er blieb jedoch nur etwas mehr als ein Jahr. Dann wechselte er nach Katar zum Verein Al-Sadd.


















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar