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Keystone-SDA | Samstag, 21. Februar 2026

Marianne Fatton und Jon Kistler gewinnen Silber

Marianne Fatton und Jon Kistler gewinnen im Skitourenrennen Silber in der Mixed-Staffel. Für Fatton ist es nach dem Olympiasieg im Sprint die zweite Medaille an diesen Spielen.

Die Schweiz hat die Olympia-Premiere im Skitourenrennen genutzt, um eine zweite Medaille in dieser Disziplin zu gewinnen. In der Mixed-Staffel am Samstag in Bormio mussten sich Marianne Fatton und Jon Kistler einzig dem französischen Duo Harrop/Anselmet geschlagen geben.

Bormio erwies sich für die Schweizer Delegation als wahrer Medaillenboden. Nach den acht Medaillen - darunter vier Olympiasiege - der alpinen Skifahrer bei den Männern, steuerte nun auch der Neuling im olympischen Programm zwei Edelmetalle bei: Nach Gold durch Marianne Fatton im Sprint vom Donnerstag folgte nun beim letzten Olympia-Wettkampf im Veltliner Skiort Silber in der Mixed-Staffel.

Die Neuenburgerin veredelte ihr Gold somit an der Seite ihres Zürcher Partners Jon Kistler um eine Silbermedaille. "Es ist lustig, denn diesen Sommer fragte mich mein Freund: ‹Wenn du eine Bronzemedaille auf sicher hättest, würdest du sofort unterschreiben?› Und ich meinte nur: ‹Ich unterschreibe sofort!› Dass es nun zwei Medaillen sind, und dazu noch eine goldene, ist einfach völlig verrückt!"

Das Schweizer Duo braucht sich für den zweiten Platz keineswegs zu verstecken. Schliesslich wurde es nur von den Franzosen bezwungen, die in diesem überaus spektakulären Format ohnehin als haushohe Favoriten galten.

Die Franzosen waren zu stark

Das Staffel-Format, das länger dauert als der Sprint, bot ein packendes Rennen, auch wenn die ganz grossen Wendungen ausblieben. Von Beginn an gab die Französin Emily Harrop den Ton an. Es war ihr deutlich anzumerken, dass sie das verpasste Sprint-Gold - das ihr eigentlich schon fast auf dem Silbertablett präsentiert worden war - noch wurmte.

Marianne Fatton ging das Rennen etwas verhaltener an und büsste auf ihrer ersten Runde knapp zehn Sekunden ein. Jon Kistler, der in den Sprint-Vorläufen noch brilliert hatte, im Final als Sechster dann aber unglücklich agierte, machte auf Thibault Anselmet wieder Zeit gut. Dennoch reichte es nicht ganz, um Fatton in eine ideale Ausgangslage zu bringen.

Spannung kam dennoch auf, da die Neuenburgerin von zwei missglückten Wechseln Harrops profitierte und bis auf weniger als zwei Sekunden heranrückte. Kistler warf auf der Schlussrunde noch einmal alles in die Waagschale, doch Anselmet blieb bei seinen Wechseln fehlerfrei und rettete einen Vorsprung von gut elf Sekunden ins Ziel. Die Spanier sicherten sich trotz einer Drei-Sekunden-Strafe mit 26,50 Sekunden Rückstand den dritten Platz.

"Es ist unglaublich, diesen Moment mit Marianne zu teilen", erklärte der Zürcher. "Es ist einfach verrückt, mir fehlen ein wenig die Worte. Nach dem Sprint war ich schon etwas enttäuscht, aber ich wusste, dass die Form stimmt und heute alles möglich ist. Es war eine wahre Freude, um den Sieg mitzukämpfen, Thibault direkt vor mir zu haben und am Ende die Silbermedaille zu gewinnen."

Echtes Teamwork

Auf den Schultern ihres Teampartners sitzend, schenkte Marianne Fatton den Fotografen ihr schönstes Lächeln und schwenkte die Schweizer Fahne. "Ich habe mich extrem darauf gefreut, wieder Rennen zu fahren, denn schon beim Sprint war die Stimmung unglaublich", sagte Fatton. "Ich hatte Gänsehaut, wenn ich an den Sprint dachte. Zudem war ich extrem motiviert, für Jon eine Medaille zu holen, weil er im Sprint so stark ist. Er hätte dort genauso gut eine gewinnen können. Das hat mich enorm beflügelt."

Zieht man eine erste Bilanz dieser Skitouren-Premiere, lässt sich festhalten: Das Publikum sorgte für eine tolle Kulisse. Und die Wettkämpfe bestätigten die Dominanz dreier Nationen: der Schweiz (zwei Medaillen), Frankreichs (drei Medaillen) und Spaniens (drei Medaillen). Einzig der Russe Nikita Filippow konnte in diese Phalanx eindringen und im Sprint Silber gewinnen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Format in vier Jahren in den französischen Alpen weiterentwickeln wird. Womöglich drängen sich bis dann auch das Vertical und das Einzelrennen für eine Aufnahme ins olympische Programm auf.

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