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Wirtschaft
Keystone-SDA | Dienstag, 24. März 2026

MCH-Gruppe setzt 2025 trotz ESC weniger um - deutlich mehr Gewinn

Die Basler MCH Group hat 2025 trotz Eurovision Song Contest (ESC) leicht weniger umgesetzt als im Jahr davor. Die Profitabilität wurde jedoch verbessert und der Gewinn deutlich gesteigert. Einen konkreten Ausblick für 2026 gibt das Unternehmen nicht.

Der Umsatz sank um 1,4 Prozent auf 429,6 Millionen Franken, wie der Messe- und Eventkonzern aus Basel mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBITDA) lag dagegen mit 51,2 Millionen um fast die Hälfte höher als im Jahr davor.

Unter dem Strich blieb für 2025 ein Reingewinn von 18,6 Millionen nach 3,0 Millionen. Eine Dividende ist wie schon im Vorjahr nicht vorgesehen.

Verbesserte Profitabilität

Der leichte Umsatzrückgang ist laut Unternehmen vor allem auf negative Währungseffekte von rund 13 Millionen Franken sowie auf Effekte im Eventzyklus zurückzuführen. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz dagegen gewachsen.

Die deutliche Verbesserung der Profitabilität führt die Gruppe insbesondere auf einen stärkeren Fokus auf margenstärkere Aktivitäten zurück. Zudem nennt sie ein verbessertes Betriebsmodell als Grund.

Art Basel mit hohen Besucherzahlen

Art Basel blieb dabei der wichtigste Treiber und wurde durch neue Initiativen und die internationale Expansion weiter gestärkt. Im Bereich Exhibitions & Events wurden zahlreiche Eigen- und Gastveranstaltungen mit insgesamt über 680'000 Teilnehmenden durchgeführt.

Die vier Art-Basel-Messen in Basel, Hongkong, Paris und Miami Beach zählten jeweils zwischen rund 73'000 und 91'000 Besucherinnen und Besucher, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Im Zusammenhang mit dem Eurovision Song Contest war die MCH-Gruppe Gastgeberin der offiziellen Side-Events und begrüsste dabei insgesamt über 340'000 Gäste, wie es weiter heisst.

Kein quantitativer Ausblick

Einen konkreten quantitativen Ausblick für 2026 gibt die MCH Group nicht. Sie will jedoch ihre Wachstumsstrategie weiterverfolgen, die internationale Positionierung stärken und ihr Portfolio globaler Plattformen weiter ausbauen.

Zu den wichtigsten Projekten zählen unter anderem die erste Ausgabe der Art Basel Qatar und der Launch des health.tech Global Summit in Basel, eine neue internationale Plattform rund um Gesundheitstechnologien. Zudem sollen Initiativen wie Zero/10, eine Plattform für digitale Kunst und neue Formate im digitalen Zeitalter, und die Art Basel Awards weiterentwickelt werden.

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