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Keystone-SDA | Sonntag, 30. November 2025

McLaren verschenkt Sieg, Verstappen sagt Danke

Max Verstappen gewinnt den Grand Prix von Katar und vertagt damit die Entscheidung im Formel-1-Titelkampf. Der Weltmeister profitiert von einem taktischen Fehler seiner beiden Titel-Konkurrenten.

Max Verstappen steuerte seinen Red Bull auf die erleuchtete Bühne und reckte die Fäuste in den Nachthimmel von Katar. Inmitten des krachenden Feuerwerks über dem Lusail International Circuit kannte seine Freude über den unerwarteten Sieg im vorletzten Rennen der Saison kaum Grenzen.

Stark begünstigt durch einen strategischen Fehlentscheid von McLaren feierte Verstappen seinen 70. GP-Sieg in der Formel 1, den dritten in Folge in Katar. WM-Leader Lando Norris, der so sehr auf die vorzeitige Krönung gehofft hatte, verpasste als Vierter sogar das Podest. Piastri, tags zuvor der überlegene Sieger im Sprint, kam auch nicht an Verstappen heran und wurde Zweiter. Als Dritter komplettierte Carlos Sainz im Williams das Podium.

Es bleibt ein Dreikampf

Mit einem weiteren denkwürdigen Auftritt vertagte Verstappen die WM-Entscheidung auf ein Herzschlag-Finale am kommenden Sonntag in Abu Dhabi. Dort, wo der Niederländer vor vier Jahren nach einem denkwürdigen Duell mit Lewis Hamilton seine Titelära startete. "Wir bleiben bis zum Ende im WM-Kampf dabei", freute sich der vierfache Weltmeister und fügte hinzu: "Jetzt ist alles drin."

Norris, Verstappen und Piastri haben nun alle sieben Saisonsiege auf dem Konto. Chancen auf den Titel haben sie nächsten Sonntag alle drei. Rechnerisch ist Norris zwar nach wie vor im Vorteil, doch Verstappen befindet sich emotional im Hoch. Der Titelverteidiger liegt nur noch 12 Punkte hinter Platz 1 zurück. Noch Ende August waren es über 100 Zähler gewesen. Piastris Rückstand auf Norris beträgt 16 Punkte. Die Podestfahrer werden in einem Grand Prix mit 25, 18 respektive 15 Zählern entschädigt.

McLarens Fehlerkette

Bei McLaren müssen sie vor dem grossen Showdown in den Vereinigten Arabischen Emirate dringend über die Bücher. Eine Woche nach der Disqualifikation ihrer Fahrer in Las Vegas folgte in Katar statt der grossen Weltmeister-Party der nächste Stimmungskiller. Schuld war ein strategischer Fehlentscheid am Kommandostand. Da nützt es auch nichts, dass der englische Rennstall, der schon seit fast zwei Monaten als Konstrukteurs-Weltmeister feststeht, über das beste Auto im Feld verfügt - und Piastri und Norris im Qualifying die besten Startplätze herausfuhren.

Doch was war passiert? Als nach einem Ausfall von Nico Hülkenberg im Sauber in Runde 7 das Rennen neutralisiert wurde, kamen alle zum Reifenwechsel an die Boxen, weil das während der Safety-Car-Phase Zeit spart. Nur McLaren verzichtete auf einen Stopp - und zwar mit beiden Fahrern. Ein "Riesenfehler", wie Geschäftsführer Zak Brown später zugab. "Wir haben einen Sieg weggeworfen (von Piastri) und wir haben Landos Podiumsplatz weggeworfen."

Verstappen nimmt dankend an

Nach dem Neustart mussten Piastri und Norris mächtig aufs Tempo drücken, um Zeit auf die Konkurrenz rausfahren, weil beide noch zweimal die Pneus wechseln mussten. Aus Sicherheitsgründen wurde der Einsatz der Reifen in Katar auf 25 Runden limitiert, 57 waren zu fahren.

Doch der Poker der orangefarbenen Autos ging eben nicht auf. Beim ersten Boxenstopp entkam das McLaren-Duo zwar dem grossen Verkehr, doch nach dem zweiten lag Verstappen plötzlich vorne - und musste seine Reifen nicht mehr wechseln. Der Niederländer im Red Bull brachte den Sieg sicher ins Ziel, derweil Piastri nicht mehr entscheidend näher kam. Norris schaffte es zwar noch an Kimi Antonelli im Mercedes vorbei, verpasste aber einen Podestplatz.

Ein solcher würde ihm am Sonntag in Abu Dhabi aber sicher den ersten WM-Titel bescheren. Doch weitere Fehler können sich der Engländer und sein Team im Titelrennen nicht mehr leisten. Sonst endet Verstappens Aufholjagd plötzlich noch in einem grossen orangen Wunder.

Hülkenbergs Ausfall löst McLarens Fiasko aus

Das zweitletzte Rennen in der Geschichte von Sauber vor dem bevorstehenden Namenswechsel zu Audi brachte dem Zürcher Rennstall keinerlei Erfolg. Ausgerechnet im Jubiläumsrennen - seinem 250. Grand Prix in der Formel 1 - schied Nico Hülkenberg früh aus und war damit ungewollt am Ursprung von McLarens späterem Fiasko beteiligt. Dem von Startplatz 11 ins Rennen gegangenen Deutschen wurde eine Kollision mit Pierre Gasly im Alpine zum Verhängnis, als er versuchte, den Franzosen in Kurve 1 auf der Aussenbahn zu überholen.

Gabriel Bortoleto, der aufgrund einer Strafe infolge des Unfalls in Las Vegas aus der letzten Startreihe starten musste, kam nie in die Nähe der WM-Punkteränge. Als 13. beendete der Brasilianer das Rennen klar ausserhalb der Top Ten.

Nur ein kleines Wunder könnte Sauber in der Teamwertung noch vom vorletzten Platz wegbringen. Um sich am Sonntag in Abu Dhabi an Haas vorbeizuschieben, müssten Hülkenberg/Bortoleto fünf Punkte gutmachen.

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