/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Montag, 27. Juli 2026

Mehr als 1.400 Tote bei Ebola-Ausbruch im Kongo

Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo dehnt sich weiter aus. 1.405 Menschen sind seit Ende April nachweislich an dem Virus gestorben, wie aus Zahlen der kongolesischen Gesundheitsbehörden hervorgeht. Die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg auf 3.200 an.

Den Behördenangaben zufolge liegt die Todesrate derzeit bei 43,9 Prozent - das bedeutet, fast die Hälfte aller nachgewiesen Ansteckungen endete tödlich. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer an Infektionen aus, die bislang nicht erkannt oder nicht gemeldet wurden.

Konflikte und Misstrauen erschweren die Eindämmung

Angenommen wird, dass die Krankheit sich im Frühjahr im Ostkongo wochenlang unbemerkt ausbreiten konnte. Konflikte mit bewaffneten Gruppen sowie grosses Misstrauen gegenüber den Helfern erschweren die Eindämmung.

Bislang wurden in 5 der 26 Provinzen des 116-Millionen-Einwohner Landes Ebola-Infektionen registriert, wobei die nordöstliche Provinz Ituri als Zentrum des Ausbruchs ausgemacht wurde. Ituri grenzt an Uganda und den Südsudan. In Uganda gab es ebenfalls Ebola-Fälle, von denen mindestens zwei tödlich ausgingen.

Drittschwerste Ebola-Epidemie

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und insbesondere Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine gezielte Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testphase zweier antiviraler Therapieverfahren.

In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einer Ebola-Epidemie in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben. Beim zweitschwersten erfassten Ausbruch von 2018 bis 2020 im Ostkongo starben rund 2.300 Menschen. Gemessen an den Opferzahlen handelt es sich nun um die drittschwerste Ebola-Epidemie seit Beginn der Aufzeichnungen.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.