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Keystone-SDA | Dienstag, 30. Juni 2026

Mehr Beeren als im Vorjahr: Obstverband erwartet üppige Ernte

Die Ernte von Himbeeren, Heidelbeeren und Co. dürfte dieses Jahr etwas grösser ausfallen als im Vorjahr. Grund dafür sind unter anderem die wachsenden Anbauflächen für die meisten Beerensorten.

Für diese Saison rechnet der Schweizer Obstverband (SOV) mit 2411 Tonnen Himbeeren, 923 Tonnen Heidelbeeren, 506 Tonnen Brombeeren und 303 Tonnen Johannisbeeren. Mit Ausnahme der Brombeeren liege die Schätzung damit über dem Vorjahreswert, hiess es in der Mitteilung vom Dienstag. Das liege auch an der wachsenden Beerenanbaufläche, so der SOV.

Diese Woche hat die Haupterntezeit für Himbeeren und Johannisbeeren begonnen. In der kommenden Woche soll es dann bei den Heidelbeeren soweit sein, Brombeeren können voraussichtlich ab Mitte Juli geerntet werden.

Bereits Ende Mai hatte der Schweizer Obstverband eine grössere Erdbeerernte als im Fünfjahresschnitt angekündigt. Wegen einer Kälteperiode begann die Saison jedoch mit einer Verspätung.

Insgesamt rechnete der Verband mit einer Ernte von 7500 Tonnen Erdbeeren - im Durchschnitt wären das drei Prozent mehr, als in den vergangenen fünf Jahren.

Beeren aus dem Gewächshaus

Dem SOV zufolge stellen extreme Wetterbedingungen wie Hitze oder Starkregen die Produzenten vor Herausforderungen. Strauchbeeren seien besonders empfindlich, da sie weder Hitze noch Starkregen oder Hagel gut vertragen.

Um eine stabile Versorgung zu sichern, würden deshalb viele Beeren in geschützten Folientunnels oder Gewächshäusern angebaut werden. Diese Methode bringt viele Vorteile. Unter anderem könne so beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gespart werden, schrieb der SOV.

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