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Keystone-SDA | Freitag, 05. Juni 2026

Mexiko verspricht sichere WM trotz Protesten

Wenige Tage vor dem Start der Fussball-Weltmeisterschaft gehen die mexikanischen Behörden trotz Sicherheitsbedenken davon aus, dass Fans eine "wunderbare Zeit" im Co-Gastgeberland verbringen werden. Strassenblockaden und Proteste begleiten die Vorbereitungen zur WM.

"Wir sind bereit, die Weltmeisterschaft unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen auszurichten", sagte Mexikos Aussenminister Roberto Velasco nach einem Treffen mit dem deutschen Bundesaussenminister Johann Wadephul in Mexiko-Stadt.

Derzeit gibt es in der mexikanischen Hauptstadt Proteste und Strassenblockaden einer streikenden Lehrergewerkschaft. Auch andere soziale Gruppen haben Demonstrationen während der WM angekündigt. "Wir sind eine Demokratie, wir sind ein Land der Freiheiten", begründete Velasco die Proteste.

13 Spiele finden in Mexiko statt

Mexiko ist mit drei Spielorten und 13 Spielen Mitgastgeber der WM, die zusammen mit den USA und Kanada ausgerichtet wird. Gespielt wird in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat ein sicheres Turnier versprochen. Mehr als 100'000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sowie Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde sollen für einen sicheren Ablauf des Wettbewerbs sorgen.

Im Februar hatten die Anhänger des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, alias "El Mencho", Mexiko nach dessen Festnahme und Tod mit einer Welle der Gewalt überzogen. Dabei starben mindestens 74 Menschen. Oseguera war der Anführer des mächtigen Drogenkartells Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG).

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