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Keystone-SDA | Donnerstag, 19. Februar 2026

Michael Vogt rechnet sich für den Vierer etwas mehr aus

Die Schweizer Bobfahrer Michael Vogt und Melanie Hasler sind zum Auftakt ihrer Wettkämpfe nahe an den Podestplätzen und doch weit weg von den Medaillen. Ende Woche wollen sie noch einmal angreifen.

"Ich wollte eine Medaille, Melanie wollte eine Medaille." So sagt es Michael Vogt am kalten Dienstagabend klipp und klar. Beide Aushängeschilder des Schweizer Bobsports verpassten ihr Ziel, Vogt als Sechster im Zweier, seine Freundin Melanie Hasler als Fünfte im Monobob. Irgendwie nahe dran, und zeitmässig doch weit weg vom angestrebten Podest. So, wie es realistischerweise erwartet werden musste.

Die Favoriten patzten nicht im neuen Eiskanal von Cortina d'Ampezzo, und den Schweizern gelangen gute, aber nicht vier perfekte Fahrten, wie es sie für eine Chance auf die Überraschung gebraucht hätte. Immerhin: "Ich hatte am zweiten Tag die saubereren Fahrten", stellt Vogt fest. "Das gibt mir ein gutes Gefühl für den Vierer."

Grösster Vorsprung seit 1980

Im unteren Teil passe es schon sehr gut. "Jetzt muss ich noch die Kurven 3 und 4 in den Griff bekommen." Es ist die erwartete Schlüsselstelle der neuen Bobbahn, die von den Fahrern viel Lob erhält. "Mit dem Vierer wird es eher noch etwas kniffliger." In der Königsdisziplin rechnet sich Vogt ein bisschen mehr aus als im Zweier. "Einfach, weil da die Deutschen nicht diese Materialdominanz haben."

Diese war im Zweier eklatant. Während der Bayer Johannes Lochner im zweitletzten Wettkampf seiner Karriere hochverdient mit 1,34 Sekunden und damit dem grössten Vorsprung seit 1980 (Erich Schärer vor Bernhard Germeshausen) seinen ersten Olympiasieg feierte, profitierten Francesco Friedrich und Adam Ammour beim erwarteten deutschen Dreifachsieg auch stark vom deutlich schnellsten Schlitten.

38 von 42 möglichen Podestplätzen für Deutschland

Im Vierer am Samstag und Sonntag gilt ihr Vorteil als weniger gross, weshalb ein engeres Rennen erwartet wird. Im Weltcup holten deutsche Schlitten im Zweier 20 (!) von 21 möglichen Podestplätzen, im Vierer war die Dominanz mit 18 von 21 ein kleines bisschen weniger eklatant. In St. Moritz gelang es auch Vogt, als Dritter in die Phalanx einzubrechen.

Für Melanie Hasler, die im Zweier den Bob von Vogt ausleihen darf, ist die Ausgangslage am Freitag und Samstag noch schwieriger, da neben den Deutschen auch die Amerikanerinnen starke Konkurrentinnen sind. Am Ziel einer Medaille halten die beiden aber natürlich fest.

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