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Michel Platini geht juristisch gegen Gianni Infantino vor
Der frühere UEFA-Präsident Michel Platini hat in Frankreich Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino sowie fünf weitere frühere Schweizer Justiz- und Fussballfunktionäre eingereicht.
Nach Ansicht des 70-Jährigen, der via Medienmitteilung kommunizierte, habe es eine Verschwörung gegeben, um seine Wahl zum FIFA-Präsidenten vor über zehn Jahren zu verhindern.
Platini wirft den Beschuldigten unter anderem falsche Anschuldigungen und unzulässige Einflussnahme vor. Neben der Strafanzeige wollen Platinis Anwälte auch eine Zivilklage gegen die FIFA auf Schadenersatz einreichen. Ähnliche Vorwürfe hatte Platini bereits gegenüber den Schweizer Behörden erhoben. Eine Klage wurde als verjährt eingestuft, die andere wurde eingestellt.
Infantino war 2016 zum Präsidenten des Weltverbands gewählt worden. Zuvor hatte er als Generalsekretär der UEFA unter dem damaligen Präsidenten Platini gearbeitet. Der Franzose galt lange als Favorit auf die Nachfolge des damaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter.
Platini und Blatter gerieten jedoch 2015 wegen einer Zahlung von zwei Millionen Franken an Platini ins Visier der Justiz. Beide wurden in einem Verfahren wegen mutmasslichen Betrugs zulasten der FIFA in der Schweiz angeklagt, jedoch im vergangenen Jahr in einem Berufungsverfahren rechtskräftig freigesprochen.
















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