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Keystone-SDA | Samstag, 13. Januar 2024

Millionenschaden nach Brand in St. Galler Museumsquartier

Der am Freitagnachmittag im St. Galler Museumsquartier ausgebrochene Brand im Dachstock eines Mehrfamilienhauses hat einen Sachschaden von voraussichtlich mehr als einer Million Franken verursacht. Am Samstagvormittag waren immer noch 15 Personen von Feuerwehr und Zivilschutz im Einsatz, wie die Stadtpolizei St. Gallen mitteilte.

Die Löscharbeiten und die Massnahmen zur Brandabsicherung würden noch mehrere Stunden dauern, hiess es. Eine Sprecherin der Stadtpolizei hatte am Freitagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitgeteilt, dass vier Personen evakuiert werden mussten. Verletzte gab es keine.

Für die Löscharbeiten waren am Freitagabend rund 100 Feuerwehrleute an der Blumenaustrasse vor Ort. Ein Abbruchkran musste Teile des Daches entfernen, um die Löscharbeiten zu ermöglichen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindern, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Als Brandursache stehe eine fahrlässige Brandverursachung im Vordergrund. Am Freitag sei gemeldet worden, dass Dachdecker mit Enteisungsarbeiten der Dachrinnen beschäftigt gewesen seien und der Brand im Rahmen dieser Arbeiten ausgebrochen sei.

Für die Evakuierten wurde eine Unterbringung organisiert, wie die Polizei schreibt. Momentan sei das Brandobjekt nicht mehr bewohnbar.

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