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Keystone-SDA | Samstag, 15. August 2026

Mityukov trotz Steigerung im Halbfinal ausgeschieden

Roman Mityukov verpasst über 100 m Rücken seine zweite Finalteilnahme an der Langbahn-EM in Paris.

Mityukov konnte sich im Vergleich zum Vorlauf (53,78) zwar nochmals steigern, in 53,57 Sekunden schwamm der 26-jährige Genfer jedoch nur die zehntbeste Zeit aller Halbfinalisten. Damit blieb er zweieinhalb Zehntel über seinem Schweizer Rekord. Zum Erreichen des Finals der besten acht fehlten ihm 0,33 Sekunden. "Ich bin mental und körperlich ziemlich müde. Aber das soll keine Ausrede sein", bilanzierte der Olympia-Dritte von 2024, der am Sonntag zum Abschluss noch mit der 4x100-m-Lagen-Staffel im Einsatz stehen wird.

In seiner Paradedisziplin über 200 m Rücken hatte Mityukov am Mittwoch trotz Landesrekords den undankbaren 4. Platz belegt.

Mityukov als einziger Schweizer weiter

Am Samstag war Mityukov der einzige Schweizer, der die Vorläufe überstand. Flavio Bucca, der über 200 m Rücken ebenfalls im Final stand (8.), schaffte den Sprung in die Halbfinals über die halbe Distanz nicht. Der Thurgauer verbesserte sich als 30. jedoch auf eine neue persönliche Bestleistung von 54,61.

Fanny Borer beendete die Vorläufe über 200 m Delfin in 2:14,88 Minuten auf dem 19. Rang. Der Waadtländerin, die sich gerade erst von einer Schulterverletzung erholt hat, fehlte eine Sekunde zum Weiterkommen.

Ein schwieriger Morgen war es für die weiteren Vertreter von Swiss Aquatics. Die Crawl-Spezialisten verpassten über 50 m den Cut deutlich. Balint Ashton (22,87, 59.), Robin Yeboah (22,89, 60.) und der Waadtländer Tiago Behar (23,16, 68.) kamen nicht an ihre Bestzeiten heran.

Auch die 18-jährige Kay-Lyn Löhr blieb über 50 m Brust mit 32,45 Sekunden (37.) weit unter ihrer persönlichen Bestmarke. Dasselbe galt für Gian-Luca Gartmann, der über 200 m Lagen in 2:00,84 Minuten 24. wurde, und für die gemischte Crawl-Staffel über 4x 200 m (mit Tiago Behar, Marius Toscan, Gaia Rasmussen, Manon Richard), die in 7:51,25 den 10. Platz belegte.

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