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Monaco mit Hammerlos, Newcastle im Glück
Monaco mit den Schweizern Philipp Köhn und Denis Zakaria bekommt es in den Sechzehntelfinals der Champions League mit Titelverteidiger Paris Saint-Germain zu tun.
Dies ergab die Auslosung am Freitagmittag in Nyon. Mit dem Team aus der französischen Hauptstadt haben die Monegassen den wohl schwerstmöglichen Gegner zugelost erhalten. Etwas Mut machen dürfte dem Klub aus dem Fürstentum, dass man das letzte Aufeinandertreffen mit PSG Ende November mit 1:0 gewinnen konnte. Es war eine von bisher nur zwei Niederlagen in der laufenden Meisterschaft für den Ligakrösus.
Paris Saint-Germain muss nach dem Unentschieden am letzten Spieltag gegen Newcastle United wie schon im Vorjahr den Umweg über die Playoffs gehen. Damals verhinderten die Franzosen das Aus in der Ligaphase nur knapp. Es folgte ein unaufhaltsamer und souveräner Durchmarsch zum langersehnten ersten Titel in der Königsklasse.
Newcastle und Inter sind Favorit
Dem Titelverteidiger aus dem Weg ging Newcastle. Die Engländer mit dem derzeit verletzten ehemaligen Schweizer Nationalspieler Fabian Schär haben mit Karabach Agdam stattdessen ein vergleichsweise einfaches Los erhalten.
Ebenfalls als Favorit auf den Einzug in die Achtelfinals gilt Inter Mailand mit Manuel Akanji und Yann Sommer. Der letztjährige Finalist bekommt es mit den Norwegern von Bodö/Glimt zu tun. Möglich gewesen wäre auch ein Duell mit Benfica Lissabon. Die Portugiesen treffen auf den Rekordsieger Real Madrid, mit dem sie sich erst am Mittwoch am letzten Spieltag der Ligaphase gemessen haben. Nun kommt es zum Wiedersehen, nachdem Benficas Goalie (!) Anatoli Trubin mit seinem Treffer in letzter Sekunde den Vorstoss der Portugiesen unter die Top 24 erst möglich gemacht hatte.
Dortmund geht Leverkusen aus dem Weg
Wie schon im Vorjahr muss auch Borussia Dortmund die Zusatzschlaufe in Kauf nehmen. Das Team mit dem Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel umging dank "Losfee" Robert Pires das innerdeutsche Duell mit Bayer Leverkusen und trifft stattdessen auf den italienischen Vertreter Atalanta Bergamo. Leverkusen misst sich mit Olympiakos Piräus. Weiter treffen Galatasaray Istanbul und Juventus Turin sowie Brügge und Atlético Madrid aufeinander.
Die Hinspiele finden am 17./18. Februar statt, die Rückspiele eine Woche später. Bereits für die Achtelfinals qualifiziert sind Arsenal, Bayern München, Liverpool, Tottenham, der FC Barcelona, Chelsea, Sporting Lissabon und Manchester City.
Der Final der Champions League findet am 30. Mai in Budapest statt.
Die Sechzehntelfinals im Überblick:
Paris Saint-Germain - Monaco (Philipp Köhn, Denis Zakaria), Newcastle United (Fabian Schär) - Karabach Agdam, Inter Mailand (Manuel Akanji, Yann Sommer) - Bodö/Glimt, Atalanta Bergamo - Borussia Dortmund (Gregor Kobel), Juventus Turin - Galatasaray Istanbul, Atlético Madrid - Brügge, Real Madrid - Benfica Lissabon, Bayer Leverkusen - Olympiakos Piräus.
Bereits in den Achtelfinals: Arsenal, Bayern München, Liverpool, Tottenham, FC Barcelona, Chelsea, Sporting Lissabon und Manchester City.
















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