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Nach CSD-Anschlag: Ermittler finden Bekennervideo auf Handy
Nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin haben Ermittler auf dem Handy des mutmasslichen Täters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden.
Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft - Deutschlands oberster Anklagebehörde - bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild". Das Video beinhalte unter anderem einen Treueschwur auf die Terrororganisation Islamischer Staat (IS).
Ob es sich bei der Person in dem Video sicher um Abdul B. handelt, blieb zunächst offen. Nach Informationen des "Spiegel" ist der Mann auf dem Video verhüllt, es soll sich aber mutmasslich um Abdul B. handeln. Laut "Bild" wurde das Video am 25. Juli aufgenommen - also am Tag des Anschlags.
Der CSD in Berlin war am Samstag abgebrochen worden, nachdem ein Auto am Rande der Grossveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war. Eine Frau wurde getötet, 31 weitere Menschen wurden verletzt. Der Fahrer verliess laut Polizei das Auto und floh. Er sei mutmasslich auch mit einer Machete auf Passanten losgegangen, sagte der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt.
Bundesanwaltschaft leitet Ermittlungen
Am Sonntagabend wurde der mutmassliche Täter Abdul B. dann getötet. Bei einem Polizeieinsatz in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau soll der 21-Jährige mit einer Stichwaffe auf die Einsatzkräfte zugelaufen sein. Das Berliner SEK habe auf ihn geschossen. Laut Polizei verstarb er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen durch die Berliner Feuerwehr noch am Einsatzort.
Die Bundesanwaltschaft hatte am Sonntagabend die Ermittlungen zu dem mutmasslichen Terroranschlag übernommen. Als oberste Anklagebehörde in Deutschland ist sie unter anderem für Fälle von islamistisch motiviertem Terrorismus zuständig. Nach dem Tod des Hauptverdächtigen kann es bei den Ermittlungen etwa noch um mögliche Mitwisser oder Unterstützer gehen.

















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