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Keystone-SDA | Montag, 11. Mai 2026

Nach Kreuzfahrt: Französin positiv auf Hantavirus getestet

Eine ausgeflogene Französin ist nach dem Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" positiv auf das Hantavirus getestet worden. Der Zustand der Frau habe sich in der Nacht verschlechtert, sagte Frankreichs Gesundheitsministerin Stéphanie Rist im Sender France Inter.

Die Tests der anderen vier ausgeflogenen Passagiere aus Frankreich seien bisher negativ ausgefallen. Weitere Tests würden folgen. Bis auf Weiteres seien alle fünf in speziell eingerichteten Zimmern in einem Krankenhaus isoliert.

Nach Angaben des US-Gesundheitsministeriums sind von allen 17 Landsleuten, deren Rückholung die Regierung organisiert habe, zwei in der sogenannten Biocontainment-Einheit des Flugzeuges gereist. Bei einem der Passagiere habe ein PCR-Test "mild positiv" auf das Hantavirus angeschlagen, der andere zeige milde Symptome einer Erkrankung, teilte das US-Gesundheitsministerium auf X ohne genauere Erläuterungen mit. PCR-Tests können bereits eine sehr geringe Virenmenge nachweisen.

Die 5 Franzosen und die 17 US-Bürger waren Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius", das am Sonntag nach Teneriffa gekommen war. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen waren noch am selben Tag erste Sonderflüge gestartet, um die Menschen aus insgesamt 23 Nationen in ihre Heimat zu bringen und eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Insgesamt starben bisher drei Passagiere der "Hondius", bei denen eine Infektion mit der Unterart Andesvirus nachgewiesen wurde oder vermutet wird.

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