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Keystone-SDA | Mittwoch, 02. September 2026

Nach Sturzflut: Zahl der Toten in Nepal steigt auf 1.127

Eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 1.127 gestiegen. Von den bisher geborgenen Leichen hätten bis zum Mittwochmorgen (Ortszeit) lediglich 95 an betroffene Familien übergeben werden können, teilte die nepalesische Polizei mit. China hatte zuletzt von 16 Opfern auf der tibetischen Seite berichtet.

Das ganze Ausmass der Katastrophe war weiterhin unklar. Als Auslöser der Sturzflut gilt ein Abbruch grosser Mengen an Gletschereis und Felsgestein im Himalaya. Die Zahl der Todesopfer allein in Nepal hatte am Dienstag die Schwelle von 1.000 überschritten, die Zahl der Vermissten wurde mit mehr als 4.600 Menschen beziffert.

Der Grossteil der Leichen konnte bisher nicht identifiziert werden. Oft werden nach Behördenangaben nur Knochenfragmente oder andere Leichenteile geborgen. Alle geborgenen sterblichen Überreste könnten demnach jedoch per DNA-Analyse identifiziert werden, was den Familien möglicherweise später bei ihren Bestattungsriten hilft.

Warnung vor Seuchengefahr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte vor Seuchengefahr in den betroffenen Gebieten gewarnt. Viele Vertriebene auf engem Raum, Überschwemmungen und stehendes Wasser erhöhten das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten.

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