Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Nach Vergewaltigungsvorwürfen: Elite-Uni verbietet Verbindungspartys
Als Reaktion auf die Vergewaltigungsvorwürfe an der US-Eliteuniversität Cornell hat die Hochschule unter anderem sämtliche Partys und andere soziale Veranstaltungen von Studentenverbindungen für den Rest des noch bis Mitte 2027 laufenden akademischen Jahres verboten. Das solle dabei helfen zu untersuchen, "wie und ob" diese Einrichtungen an der Universität auf sichere Art und Weise weiter existieren könnten, schrieb Universitätspräsident Michael Kotlikoff in einem offenen Brief.
Zudem solle unter anderem mehr Personal eingestellt werden, um von sexuellen Übergriffen betroffene Menschen besser zu unterstützen - beispielsweise wenn sie Anzeige erstellen wollten.
Im Zentrum des Falls steht der Vorwurf einer ehemaligen Studentin, im Oktober 2024 im Haus einer Studentenverbindung von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein. Strafrechtliche Konsequenzen gab es zunächst nicht. Nach einer neuen Zivilklage und wachsender öffentlicher Kritik wird der Fall inzwischen von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James untersucht.

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar