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Olympia-Medaille im Skicross
Keystone-SDA | Freitag, 20. Februar 2026

Nach zweimal Bronze strahlt Fanny Smith nun mit Olympia-Silber

Fanny Smith gewinnt im Skicross von Livigno Olympia-Silber. Gold geht an die Deutsche Daniela Maier, Bronze an die Schwedin Sandra Näslund. Es stehen die aktuellen Top 3 dieser Saison auf dem Podest.

Auf dem langen, kräfteraubenden Kurs in Livigno lieferten sich die vier Finalistinnen ein enges Rennen. Näslund, die Olympiasiegerin von Peking, übernahm zunächst die Führung, konnte das Tempo aber nicht bis ins Ziel halten. In den zahlreichen Wellen verlor sie an Schwung und wurde auf Platz 3 durchgereicht.

Fanny Smith hingegen rückte nach vorne, kam Maier noch einmal nahe, fand jedoch keine Lücke für den entscheidenden Angriff. Bei der Zieldurchfahrt lag das Trio dicht beisammen, einzig die Französin Marielle Berger Sabbatel griff nicht in den Kampf um die Medaillen ein.

Dritte Medaille

Für die 33-jährige Waadtländerin ist es bei ihrer fünften Olympia-Teilnahme die dritte Medaille. 2018 in Pyeongchang holte sie Bronze, 2022 in Peking ebenfalls. Vor vier Jahren teilte sie sich Bronze erst nach langem Hin und Her mit Maier - nun standen beide gemeinsam auf dem Podest, diesmal mit Gold und Silber.

Fanny Smith, die Weltmeisterin von 2013 und 2025, hatte im Vorfeld mit Entzündungen der Rückenmuskulatur zu kämpfen und zuletzt auf Weltcuprennen verzichtet, um Kräfte zu sparen. In Livigno zahlt sich ihr Risiko aus.

Daniela Maier, 29 Jahre alt und als "Sonnenschein aus dem Schwarzwal"“ bekannt, weil sie stets mit einem Lächeln auftritt, nutzte ihre Chance konsequent. Sie kam in der Startphase jeweils gut in Schwung, hielt auf den flachen Passagen das Tempo hoch und verteidigte ihre Linie entschlossen.

Knapp den Final verpasst

Talina Gantenbein verpasste den Finaleinzug im Fotofinish. Die Bündnerin wurde im Halbfinal noch von Berger Sabbatel abgefangen und holte sich im Kleinen Final Platz 5. Sixtine Cousin belegte Platz 7. Saskja Lack scheitert wie auch die Kanadierin Marielle Thompson bereits in den Viertelfinals.

Der lange Kurs ging den Athletinnen spürbar in die Beine. Das Tempo blieb insgesamt tief, jede Welle verlangte aktives Beschleunigen. Am Samstag werden die Männer an selber Stätte die Medaillen unter sich ausmachen.

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