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Nadine Fähndrich im zweitletzten Sprint der Karriere auf dem Podest
Nadine Fähndrich läuft in ihrem zweitletzten Sprint vor dem Rücktritt als Dritte zum 28. Mal auf das Weltcup-Podest.
Die 30-jährige Luzernerin, im Februar Olympiazweite im Teamsprint mit Nadja Kälin, musste nach einer Zitterpartie im Viertelfinal einzig der Schwedin Jonna Sundling um 1,59 Sekunden und der Norwegerin Kristine Skistad um 82 Hundertstel den Vortritt lassen. Den Halbfinal-Einzug sicherte sie sich dank eines formidablen Schlussspurts, mit dem sie die Schwedin Moa Lundgren noch vom benötigten 2. Platz verdrängte.
Für Fähndrich, die Anfang Monat ihr Karriereende nach dieser Saison angekündigt hat, ist es der 19. Podestplatz im Sprint-Weltcup und der 28. insgesamt (inklusive Mixed-Staffel und Teamsprints). Dank diesem bietet sich der Langläuferin vom Skiclub Horw nach wie vor die Möglichkeit, mit der kleinen Kristallkugel für den Gewinn der Sprintwertung abzutreten. Sie geht am 21./22. März in Lake Placid (USA) mit 20 respektive 8 Punkten Rückstand auf die Schwedin Maja Dahlqvist und deren Landsfrau Johanna Hagström ins letzte Weltcuprennen ihrer Laufbahn.
Bei den Männern endete die Siegesserie von Johannes Hösflot Klaebo nach sechs Weltcupsiegen in Folge und sechsmal Olympiagold. Der norwegische Dominator stürzte im Halbfinal in hohem Tempo und blieb zunächst liegen. Danach schleppte er sich gezeichnet zu Fuss ins Ziel.
Der 22-jährige Unterengadiner Noe Näff verpasste seinen ersten Weltcup-Final als Einzelkämpfer um bloss um 13 Hundertstel und schaffte als Neunter sein bislang bestes Ergebnis. Den Sieg holte sich der Norweger Ansgar Evensen vor dem Tschechen Jiri Tuz und seinem Landsmann Kristian Kollerud.

















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