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Keystone-SDA | Donnerstag, 21. Mai 2026

Neue Konzepte für Nations League und EM-Qualifikation

Nach der Europameisterschaft 2028 müssen sich die nationalen Fussball-Verbände auf ein paar Veränderungen bei den Wettbewerben auf Länderspiel-Ebene einstellen.

Die Zuständigen der UEFA haben ein neues Konzept für die Nationalmannschafts-Turniere der Männer nach der Europameisterschaft im übernächsten Jahr auf den Weg gebracht. Die Pläne sollen in den kommenden Monaten verfeinert und bei der nächsten Sitzung des Exekutivkomitees im September zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt werden, teilt die UEFA mit.

Änderungen gibt es bei der Nations League, die ab der Ausgabe 2028/29 von den derzeitigen vier Ligen auf drei mit jeweils 18 Mannschaften umgestellt werden soll. Jede Liga besteht aus drei Gruppen zu je sechs Teams, die sechs Spiele gegen fünf verschiedene Gegner bestreiten - vier Spiele (zwei zuhause, zwei auswärts) gegen vier Nationen aus anderen Töpfen sowie je ein Heim- und Auswärtsspiel gegen einen Gegner aus dem eigenen Topf. Unverändert bleibt das Format für die Viertelfinals, das Final Four und die Playoffs um den Auf- und Abstieg.

Die EM-Qualifikation bleibt mit der Nations League verknüpft, erhält aber ebenfalls eine neue Struktur mit zwei Ligen: Liga 1 mit den 36 Teams der Nations-League-Ligen A und B, Liga 2 mit den verbleibenden Nations-League-Teams.

In Liga 1 werden drei Gruppen mit je 12 Teams gebildet. Diese Mannschaften spielen um die direkte Qualifikation. Die verbleibenden Plätze werden über ein Playoff-System vergeben, das laut UEFA "auch den Mannschaften der Liga 2 faire Qualifikations-Chancen" garantieren soll. Der EM-Gastgeber nimmt trotz eines festen Startplatzes an der Qualifikation teil, da die Platzierung mit der nächsten Ausgabe der Nations League verknüpft ist.

"Die neuen Formate werden das sportliche Gleichgewicht verbessern, die Anzahl der bedeutungslosen Spiele verringern und den Fans einen attraktiveren und dynamischeren Wettbewerb bieten", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach der Sitzung des Exekutivkomitees in Istanbul.

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