/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Region
Keystone-SDA | Dienstag, 15. September 2026

Neue Wolfsrudel im Puschlav und Misox nachgewiesen

Anfang September hat sich im südlichen Misox, am Eingang des Calancatals, ein neues Rudel gebildet. Vorerst wurden zwei erwachsene Tiere und ein Welpe nachgewiesen. Auch im Puschlav wurde die Präsenz eines neuen Rudels registriert.

Im Misox wurde die Anwesenheit des Rudels mit dem Namen "Scalvin" am 2. September durch die Bilder einer Fotofalle bestätigt. Nach den bisher vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei gesammelten Informationen besteht es aus zwei erwachsenen Tieren und mindestens einem Welpen.

Am 11. September meldete ein Jäger den Wildhütern im Puschlav die Anwesenheit von Wolfswelpen. Das Rudel namens "Combul" besteht gemäss den Angaben auf der Website des kantonalen Amtes aus zwei erwachsenen Exemplaren und mindestens sieben Welpen.

Derzeit leben in Graubünden insgesamt 19 Wolfsrudel, von denen sich fünf auch ausserhalb der Kantonsgrenzen bewegen.

Genaues Territorium noch unbekannt

Das Monitoring im Misox der neuen Wölfe steht erst am Anfang. "Um zu wissen, wo sich die Wölfe bewegen, braucht es Informationen über einen Zeitraum von Wochen oder Monaten, insbesondere bei neuen Rudeln", erklärte Arno Puorger, Leiter der Sektion Grossraubtiere beim Amt für Jagd und Fischerei, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Territorium des Scalvin-Rudels dürfte sich daher im Laufe des Herbstes und Winters deutlicher abzeichnen.

Für das Scalvin-Rudel liegt bereits eine Bewilligung zur proaktiven Regulierung vor. Derzeit ist jedoch nur die Anwesenheit eines einzelnen Welpen nachgewiesen. "Sollte die Anwesenheit von mehr als einem Welpen bestätigt werden können, bedeutet dies, dass das Scalvin-Rudel reguliert werden müsste", gibt Puorger an.

Die proaktive Regulierung erlaubt unter bestimmten Bedingungen den präventiven Abschuss eines Teils der Jungtiere eines Rudels mit nachgewiesener Fortpflanzung. Für die Periode, die am 1. September begonnen hat und am 31. Januar 2027 endet, dürfen in den bewilligten Rudeln bis zu zwei Drittel der bestätigten Welpen entnommen werden. Das vom Kanton genannte Ziel ist es, Konflikte mit der Nutztierhaltung zu begrenzen, bevor erhebliche Schäden entstehen.

Zurück

Kommentare (1)

  • Hösli Rolf | 15.09.2026
    Genau das ist das Problem: Populistische Politik arbeitet mit dem Gefühl „Wir tun etwas!“, aber ignoriert die Realität. Statt Stabilität entsteht Chaos.
    Hätte man die Rudel einfach in Ruhe ihre Reviere besetzen lassen, hätten sie sich bei voller Auslastung selbst reguliert. Das ist bei territorialen Arten ein ganz normaler Mechanismus.
    Ein Wolfsrevier ist wie eine Wohnung: Wenn sie besetzt ist, kommt niemand Fremdes rein.
    Doch statt diesen natürlichen Prozess zu nutzen, setzt man auf symbolische Abschüsse, die nur kurzfristig beruhigen sollen – und langfristig die Probleme vergrößern.

    Das ist keine Politik, die Probleme löst. Das ist Politik, die Probleme produziert.
Schreibe einen Kommentar
×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.