Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Der Sarganser Lukas Keel verlässt Swiss-Ski
An der Spitze des Schweizer Biathlon-Teams kommt es per Ende Saison zu einer Änderung. Der Sarganser Lukas Keel habe sich dazu entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen, teilt Swiss-Ski mit.
Mit den erfolgreich verlaufenen Heim-Weltmeisterschaften in Lenzerheide endete für den Schweizer Biathlonsport am vergangenen Sonntag ein emotionales Kapitel. Für Lukas Keel sei deshalb der ideale Zeitpunkt gekommen, die Verantwortung als Disziplinenchef in andere Hände zu übergeben und selbst einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Dies teilte Swiss-Ski am Freitag mit.
«Als ich die Aufgabe als Biathlon-Chef von Swiss-Ski vor knapp vier Jahren übernommen habe, war meine persönliche Planung stets bis zur Heim-WM-Saison 2024/25 ausgerichtet», erklärt Keel in einer Mitteilung. «Der Abschied vom Schweizer Biathlon-Team nach der laufenden Saison fällt mir schwer, gleichzeitig freue ich mich auf die neue Herausforderung, die sich für mich in den vergangenen Wochen ergeben hat. Ich darf wiederum in einem Tätigkeitsbereich wirken, mit dem ich emotional ebenfalls stark verbunden bin.» Der 57-jährige Sarganserländer wechselt zurück in die Sportindustrie und wird künftig in der Radsport-Branche tätig sein.
«Den Entscheid von Lukas Keel, seine Tätigkeit an der Spitze des Schweizer Biathlon-Teams aufzugeben, haben wir mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Unter ihm ist es in den vergangenen Jahren gelungen, den Aufschwung des hiesigen Biathlons weiter voranzutreiben und im Hinblick auf die Heim-Weltmeisterschaften eine Equipe aufzubauen, die in der Lage war, mehrfach in den Kampf um die Medaillenränge einzugreifen», wird Walter Reusser, Co-CEO von Swiss-Ski, in der Mitteilung zitiert.
Nach einer schwierigen ersten Saison fielen in die Amtszeit Keels als Biathlon-Chef bis dato zehn Schweizer Weltcup-Podestplätze, unter anderem die ersten Weltcup-Siege seit mehr als zehn Jahren.
Über die Nachfolge von Lukas Keel werde zu gegebener Zeit informiert, so Swiss-Ski.
















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