Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Neues «Verrucano»-Gastrokonzept steht
Die Gemeinde Mels hat das Cateringkonzept für das «Verrucano» neu geregelt. Künftig können die Nutzer selber einen Cateringpartner bestimmen oder die Bewirtschaftung auch gleich selbst übernehmen. Die Preise für die Küchennutzung, gerade für die lokalen Vereine, sind auf sehr humanem Niveau angesetzt worden.
Das Cateringkonzept im Kultur- und Kongresshaus Verrucano Mels hat in den vergangenen Jahren für teils kontroverse Diskussionen gesorgt. Nun hat der Melser Gemeinderat ein neues Konzept vorgelegt; ein Konzept, das den Vereinen und anderen Nutzern des «Verrucanos» deutlich mehr Freiraum gewährt und grosszügig mit den in der Vergangenheit geäusserten Kritikpunkten aufräumen dürfte.
Konkret bieten im Rahmen des neuen Multi-Catering-Konzeptes ab dem neuen Jahr verschiedene Cateringpartner ihre Dienstleistungen an, wie die politische Gemeinde Mels in einer Medienmitteilung von gestern Mittwoch schreibt. Für Gesellschaften ab 30 Personen stehen künftig die Dienstleistungen von La Culina (Bad Ragaz), Catering Plus (Sargans), Catering 42 (Eschen) oder dem bisherigen Caterer Rheintal Catering (Altstätten) und weitere zur Wahl. Für die Bewirtung bei kleineren Anlässen (unter 30 Personen) steht Marbella’s Kitchen (Marbella Hagmann, Walenstadt) bereit. Alternativ können Organisatoren von Anlässen aber auch einen Caterer ihrer eigenen Wahl mitbringen beziehungsweise das Verpflegungskonzept gleich selber organisieren. «Die Kundinnen und Kunden sowie Vereine können ihren Cateringpartner selber wählen und buchen», schreibt die Gemeinde dazu und empfiehlt, «die regional bekannten und qualitativ hochstehenden Betriebe» zu berücksichtigen.
Vereine können selber wirten
Für die lokalen Melser Vereine wohl besonders wichtig: Ihnen steht die Möglichkeit offen, bei ihren Anlässen im «Verrucano» selber zu wirten, wie die Geschäftsleiterin des «Verrucano», Eva Maron auf Anfrage des «Sarganserländers» bekräftigte. Auf der Website der Gemeinde Mels findet sich ein Gebührentarif für das «Verrucano» vom Mai 2020, der per 6. Dezember dieses Jahres in wesentlichen Teilen angepasst und ergänzt worden ist. Er gilt ab dem 1. Januar 2023.
Ein Blick auf die Preise zeigt: Gerade was die Melser Vereine betrifft – für sie gilt ein spezieller, reduzierter Gebührenkatalog –, sind die Preise überaus human angesetzt. So kostet die Vollnutzung der Küche bei einem Anlass (Miete) gerade einmal 140 Franken. Wer lediglich Getränke ausschenkt (Ausschank), bezahlt 70 Franken. Zapfengelder oder vergleichbare Abgaben gibt es keine. Die Benutzungskosten für die Infrastruktur im «Verrucano» (Saal, Räume, Foyer, Technik und so weiter) richten sich nach dem Bedarf der Nutzer, auch hier kommen die Melser Vereine aber in den Genuss von relevanten Sonderkonditionen.
In der Mitteilung betonen die Geschäftsleitung des «Verrucanos» und der Melser Gemeinderat, dass ihnen die Zufriedenheit der Kunden wichtig sei: «Jetzt wählen sie selber, wer für die lukullischen Genüsse im Kultur- und Kongresshaus Verrucano Mels zuständig ist. Für Vereine und Veranstalter ein neues Plus, das dafür spricht, einen Anlass im ‘Verrucano’ Mels zu buchen und durchzuführen», heisst es dazu.
















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