/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Aktuell
Keystone-SDA | Donnerstag, 28. Mai 2026

Nicht mal Schweden kann die Schweiz stoppen

Die Schweiz steht bei der Eishockey-WM erneut im Halbfinal und trifft dort am Samstag auf Norwegen. Nach der perfekten Vorrunde bodigt das Team um Captain Roman Josi auch den Angstgegner Schweden 3:1.

Was gibt es besseres, um die bösen Dämonen auszutreiben, als einen 20-fachen Grand-Slam-Champion. Roger Federer verkündet am Donnerstagabend in der Garderobe des Eistempels von Zürich-Altstetten die "Starting Six" und läutet anschliessend die traditionelle Glocke zum Start des Spiels gegen Schweden.

Da kann selbst gegen den Angstgegner Schweden nichts mehr schief gehen. Genau genommen geht zwar im Startdrittel einiges schief, doch dieses gefestigte Schweizer Team kann auch auf Rückschläge wie das 0:1 in der 9. Minute reagieren. Im Mitteldrittel ist es ein Doppelschlag von Denis Malgin (33.) und Calvin Thürkauf (37.) vom 1:1 zum 3:1, der die Mannschaft von Chefcoach Jan Cadieux auf Kurs bringt.

Fehlstart eindrücklich korrigiert

Sie korrigieren damit den Fehlstart endgültig. Das 0:1 durch Linus Karlsson von den Vancouver Canucks, der Goalie Leonardo Genoni mit der ersten gefährlichen Aktion zwischen den Schonern erwischt, ist der erste Rückstand der Schweizer an dieser Heim-WM überhaupt. Und es hätte noch schlimmer kommen können. Dean Kukan leistet sich einen Crosscheck, das Spiel ist für den ZSC-Verteidiger bereits nach weniger als sieben Minuten beendet. In der folgenden Fünfminuten-Strafe fällt das vermeintliche 0:2, es wird wegen einer klaren Kickbewegung jedoch wieder getsrichen. Überhaupt agieren die Schweizer in Unterzahl sehr überzeugend. In der 14. Minute ist der Schaden nach einem Handgelenk-Schuss von der blauen Linie und dem 1:1 des einmal mehr überragenden Roman Josi wieder korrigiert.

Insgesamt sind Josi und Co. den jungen Schweden mit gleich vier aktuellen U20-Weltmeistern auf dem Eis klar überlegen. Erst im Mitteldrittel zeigt sich die starke Leistung aber auch auf der Resultattafel. Malgin entwischt mit einem seiner bekannten Rushes und schliesst eiskalt ab, danach wird Thürkauf im ersten Powerplay von Nico Hischier mustergültig bedient. Etwas Glück haben die Schweizer, als Timo Meier für einen weiteren Crosscheck mit einer kleinen Strafe glimpflich davonkommt.

Nun gegen das Überraschungsteam Norwegen

Im Schlussdrittel schaukeln die Schweizer den Sieg abgeklärt und stilsicher über die Zeit, im Tor ist Genoni der gewohnt sichere Rückhalt. Damit ist man im Halbfinal am Samstag gegen Norwegen klarer Favorit. Die Skandinavier, nur die Nummer 12 der Weltrangliste, stehen erstmals in ihrer Geschichte in einem WM-Halbfinal.

Die Norweger überraschten bereits in der Vorrunde in Freiburg mit Siegen gegen Schweden und Tschechien und einem Punkt gegen Kanada. Im Viertelfinal besiegten sie Lettland 2:0. Der andere Halbfinal zwischen dem Rekord-Weltmeister Kanada und Finnland dürfte aber ausgeglichener sein.

Telegramm:

Schweiz - Schweden 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)

Zürich. - 10'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Brander/Kaukokari (FIN), Birkhoff/Gibbs (CAN). - Tore: 7. Karlsson (Heineman, Ekman-Larsson) 0:1. 14. Josi (Malgin) 1:1. 33. Malgin (Josi, Moser) 2:1. 37. Thürkauf (Hischier, Josi/Ausschluss Persson) 3:1. - Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Kukan) plus Spieldauer (Kukan) gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Schweden.

Schweiz: Genoni; Egli, Josi; Kukan, Marti; Moser, Berni; Jung; Riat, Jäger, Knak; Meier, Hischier, Biasca; Thürkauf, Malgin, Andrighetto; Bertschy, Baechler, Niederreiter; Rochette.

Schweden: Hellberg; Ekman-Larsson, Johansson; Ekholm, Brännström; Persson, Larsson; Hägg; Karlsson, De la Rose, Heineman; Raymond, Björck, Stenberg; Holmström, Sundqvist, Frondell; Silfverberg, Asplund, Grundström; Berglund.

Bemerkungen: Schweiz ohne Suter (angeschlagen), Frick, Aeschlimann (beide überzählig) und Berra (Ersatzgoalie). - 12. Tor von Sundqvist aberkannt (Kickbewegung). - Schweden von 56:33 bis 56:36 und ab 57:09 ohne Goalie. - Timeout Schweden (58:01). - Schüsse: Schweiz 32 (13-12-7); Schweden 22 (7-3-12). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/1; Schweden 0/3.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.