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Keystone-SDA | Freitag, 11. September 2026

Niederländische Botschafterin besucht Verletzte des Carunglücks

Die Botschafterin der Niederlande in Bern, Karin Mössenlechner, hat am Freitag Verletzte des Carunglücks im Engadin besucht. Sie traf Menschen unter Schock an, wie sie im Gespräch mit Keystone-SDA sagte. Vom Einsatz der Rettungskräfte zeigte sie sich sehr beeindruckt.

Natürlich befänden sich die Unfallopfer im Schockzustand, so die Botschafterin. Viele befänden sich noch in Spitalbehandlung - auch solche, die durch den Unfall Freunde und Bekannte verloren hätten.

Für sie sei es selbstverständlich gewesen, an den Unfallort zu reisen und mit den Opfern in Kontakt zu treten, um zu erfahren, was man von ihrem Heimatland aus für sie tun könne, sagte die Botschafterin.

Den Schweizer Rettungskräften stellte Mössenlechner ein gutes Zeugnis aus. Sie sei sehr beeindruckt gewesen von deren Arbeit unter sehr schwierigen Umständen. Die Verletzten seien sehr schnell geborgen und in die Spitäler gebracht worden.

Busunternehmer: keine Informationen zur Ursache

Der Direktor des betroffenen Busunternehmens konnte gegenüber Keystone-SDA keine näheren Angaben zur Unfallursache machen. Die Ermittlungen lägen in den Händen der hiesigen Polizei, sagte er am Freitagabend. Er könne im Moment nur sagen, dass der Busfahrer mit der Gegend im Engadin vertraut gewesen sei.

Im Moment sei das Unternehmen dabei, dafür zu sorgen, dass die transportfähigen Passagiere so rasch wie möglich in ihre Heimat zurückgeführt werden können.

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