/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Inland
Keystone-SDA | Donnerstag, 28. Mai 2026

"Niemand wird das je vergessen": Blatten erinnert an den Bergsturz

Ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten findet am Donnerstagnachmittag in der Oberwalliser Gemeinde eine Gedenkfeier statt. Erwartet werden rund 500 Gäste, darunter Bundesrätin Karin Keller-Sutter sowie Bewohnerinnen und Bewohner des zerstörten Dorfes.

An einer Medienkonferenz vor der Zeremonie zeigten sich die Mitglieder der Walliser Regierung "bewegt", ein Jahr nach einem Ereignis nach Blatten zurückzukehren, "das niemand je vergessen wird". Christophe Darbellay (Mitte), Stéphane Ganzer (FDP), Franziska Biner (Mitte) und Franz Ruppen (SVP) betonten abwechselnd den Willen, "ein neues Blatten" aufzubauen und den Einwohnerinnen und Einwohnern "eine Zukunft" zu geben.

Die vier Staatsräte - ihr Kollege Mathias Reynard (SP) war wegen einer interkantonalen Konferenz abwesend - erinnerten zudem daran, was in den vergangenen zwölf Monaten erreicht worden sei und welche Aufgaben noch bevorstünden. Dabei nannten sie insbesondere Fragen der finanziellen Unterstützung, des Tourismus, der Landwirtschaft, der Mobilität sowie der Sicherheit vor Ort.

Auch der Walliser Ständerat Beat Rieder (Mitte) erklärte, der Wiederaufbau von Blatten sei "keine Illusion". Zugleich unterstrich er die Bedeutung eines "proaktiven Risikomanagements" in Blatten und in anderen Bergregionen der Schweiz. Zudem appellierte der Politiker daran, "Blatten nicht zu vergessen" - auch dank der Berichterstattung der Medien.

Widerstandskraft und Solidarität

Der Gemeindepräsident von Blatten, Matthias Bellwald, sprach seinerseits von dem "Schmerz", den die Zerstörung des Dorfes und der Tod eines Menschen ausgelöst hätten. Ein "Paradies auf Erden" habe sich innert kürzester Zeit in "apokalyptische Szenen" verwandelt. Gleichzeitig würdigte er die "Widerstandskraft" der Bevölkerung und die "Solidarität" all jener Menschen und Organisationen, die sich am Wiederaufbau beteiligen.

Im Anschluss an die Medienkonferenz sollte die Gedenkfeier in einem Zelt nahe des Sees stattfinden, der sich nach dem Einsturz des Birch-Gletschers gebildet hatte. Die Zeremonie dauert rund eine Stunde.

Geplant sind unter anderem eine Rede von Karin Keller-Sutter als Vertreterin des Bundesrates sowie Ansprachen von Darbellay als Präsident der Walliser Regierung und Gemeindepräsident Matthias Bellwald. Zudem sind musikalische und künstlerische Intermezzi vorgesehen. Den Abschluss des Tages bildet ein Gottesdienst.

Zur Feier eingeladen waren die rund 300 Einwohnerinnen und Einwohner von Blatten sowie die Bevölkerung des Tals. Auch zahlreiche Schweizer und internationale Journalistinnen und Journalisten reisten an, nachdem die Katastrophe weltweit Aufmerksamkeit erregt hatte. Die Gäste wurden grösstenteils mit Militärfahrzeugen zum Ort gebracht, andere kamen zu Fuss.

Von der Landkarte verschwunden

Am 28. Mai 2025 um exakt 15.24 Uhr war Blatten nahezu von der Landkarte verschwunden: Der Birch-Gletscher stürzte ein und begrub den grössten Teil des Dorfs unter sich. Millionen Kubikmeter Gestein, Schutt und Eis donnerten innert Sekunden ins Tal.

Die wenige Tage zuvor angeordnete Evakuierung rettete den Bewohnerinnen und Bewohnern das Leben. Dennoch forderte das Unglück ein Todesopfer: Ein 64-jähriger Schäfer befand sich zum Zeitpunkt des Bergsturzes bei seinem Stall.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.