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Nintendo verdoppelt Umsatz - Switch 2 wird teurer
Der japanische Videospielkonzern Nintendo hat im Geschäftsjahr 2025/26 dank der neuen Konsole Switch 2 massiv mehr umgesetzt und auch verdient.
Gleichzeitig kündigte das Unternehmen wegen steigender Kosten für elektronische Bauteile und US-Zölle eine Preiserhöhung für die Switch 2 an.
Der Reingewinn stieg im per Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr um 52 Prozent auf 424 Milliarden Yen oder umgerechnet rund 2,1 Milliarden Franken. Der Umsatz legte um 98,6 Prozent auf den Rekordwert von 2313 Milliarden Yen respektive 11,5 Milliarden Franken zu.
Nintendo verkaufte seit der Markteinführung im Juni vergangenen Jahres 19,86 Millionen Geräte der neuen Switch 2. Von der Vorgängerkonsole Switch wurden zusätzlich noch 3,8 Millionen Stück abgesetzt.
Die Verkäufe von Spielen für die Switch 2 erreichten 48,71 Millionen Einheiten, während für die ältere Switch noch 136,91 Millionen Spiele verkauft wurden, was einem Rückgang von knapp zwölf Prozent entsprach. Besonders gefragt waren die Titel "Mario Kart World" und "Pokémon Legends: Z-A".
Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 zeigt sich Nintendo allerdings vorsichtiger. Wegen höherer Bauteilpreise und der US-Zölle rechnet der Konzern mit einem Umsatzrückgang von 11,4 Prozent und einem um 26,9 Prozent tieferen Gewinn. Ab dem 1. September wird deshalb auch die Switch 2 in Europa teurer.
Trotzdem erwartet Nintendo weiterhin eine starke Nachfrage nach der Switch 2. Bis Ende März 2027 peilt der Konzern den Verkauf von 16,5 Millionen weiteren Konsolen an.

















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