/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Samstag, 11. Juli 2026

Noskova triumphiert nach Achterbahnfahrt

Die neue Wimbledonsiegerin heisst Linda Noskova. Die Weltnummer 12 gewinnt den rein tschechischen Final gegen Karolina Muchova nach einer wahren Achterbahnfahrt 6:2, 5:7, 6:3.

Was für ein Drama! Im ersten rein tschechischen Grand-Slam-Final der Geschichte sehen die Zuschauer eine gute Stunde lang Einbahn-Tennis. Linda Noskova hat alles im Griff, verliert kein einziges Aufschlagspiel und führt 6:2, 5:2. Nach fünf verpassten Matchbällen in drei verschiedenen Games beginnt dann aber eine komplett neue Partie.

Und in dieser - als ob die halbe Stunde mit fünf verlorenen Spielen in Folge nie passiert wäre - findet Noskova zu ihrer Dominanz zurück. Sie geht im Entscheidungssatz 3:0 in Führung, serviert wieder hervorragend und lässt diesmal kein Comeback mehr zu. Eine Stunde und zwanzig Minuten nach dem ersten Matchball nutzt sie nach knapp zweieinhalb Stunden ihren sechsten Matchball mit einem Aufschlagwinner. Die Reife, mit der die 21-Jährige den Rückschlag weggesteckt hat, ist beeindruckend.

Finaldrama zwischen zwei Freundinnen

Die acht Jahre ältere Muchova konnte in ihrem zweiten Grand-Slam-Final nur kurz vom ersten Titel träumen. Das erste Endspiel hatte sie vor drei Jahren in Paris gegen die Sandkönigin Iga Swiatek ebenfalls in drei Sätzen verloren. Immerhin verhinderte sie mit einer kämpferischen Leistung einen zweiten einseitigen Final in Folge nach dem 6:0, 6:0 von Swiatek gegen Amanda Anisimova vor einem Jahr.

Trotz Tränen in den Augen verlor sie ihren Humor nicht. "Gratulation an meine Ex-Freundin", sagte sie unter dem anerkennenden Applaus der Zuschauer nach dem drittlängsten Frauenfinal der Wimbledon-Geschichte.

Dritte Tschechin in vier Jahren

Der Moment gehörte aber Linda Noskova. Es ist erst ihr dritter Turniersieg auf WTA-Stufe - nach zwei eher unbedeutenden Titeln in Monterrey auf Hartplatz und vor drei Wochen in Berlin auf Rasen. Bereits da hatte sie aber ihre gute Form angedeutet. Bei Grand-Slam-Turnieren war zuvor ein Viertelfinal am Australian Open 2024 der einsame Ausreisser nach oben gewesen.

Mit Ausnahme ihres vorübergehenden Nervenflatterns zeigte Noskova eine herausragende Leistung. Sie dominierte ihre drei Positionen besser klassierte Landsfrau, die auf dem Weg in den Final mit Barbora Krejcikova, Naomi Osaka und Coco Gauff drei Spielerinnen mit mehreren Grand-Slam-Titeln ausgeschaltet hatte, mit ihrem starken Aufschlag und der Vorhand. "Egal, wie das Resultat gewesen wäre, Tschechien ist heute stolz", sagte sie bei der Siegerehrung. Sie ist die dritte tschechische Siegerin in Wimbledon in vier Jahren. Es dürfte nicht ihr letzter grosser Titel bleiben.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.