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Nur einer der beiden in Obwalden ausgewilderten Bartgeier überlebt
Von den beiden am 25. Mai im Kanton Obwalden ausgewilderten Bartgeiern hat nur einer überlebt. Eines der beiden Jungtiere starb bereits rund eine Woche nach der Entlassung in die Freiheit.
Die Stiftung Pro Bartgeier teilte am Donnerstag mit, dass der auf den Namen Joschi getaufte Bartgeier gesundheitliche Probleme hatte. Dies hätten Untersuchungen des Tierspitals der Universität Bern am Kadaver gezeigt. Das geschwächte junge Männchen habe sich deswegen nicht ausreichend gegen den Angriff eines Fuchses wehren können.
Vom zweiten bei der Melchsee-Frutt ausgewilderten Jungvogel, der Wildi heisst, hatte die Stiftung Pro Bartgeier indes gute Neuigkeiten. Das junge Männchen habe sich gut entwickelt und sei im Alter von 110 Tagen zum ersten Mal geflogen, teilte sie mit. Es habe schon früh Schlafplätze ausserhalb der Auswilderungsnische gesucht und finde auch selbstständig Nahrung.
Wildi ist am 19. Februar in der österreichischen Eulen- und Greifvogelstation Haringsee geschlüpft. Joschi war einige Tage jünger und stammte aus einem spanischen Wildtierzentrum.
Die Stiftung Pro Bartgeier wildert junge Bartgeier aus, um die genetische Vielfalt der Bartgeierpopulation der Alpen zu vergrössern. Wenn sie ausgewildert werden, sind die Tier noch nicht flügge. Sie erlernen das Fliegen selbstständig ohne Eltern.

















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