/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Samstag, 17. Januar 2026

Odermatt fährt mit Mut, Technik und Instinkt zum vierten Triumph

Marco Odermatt lässt der Konkurrenz in der Lauberhornabfahrt keine Chance. Der Nidwaldner brilliert auf der Strecke dank seiner technischen Qualitäten und seines unvergleichlichen Instinkts.

"Wenn man dort nicht riskiert, kann man nicht gewinnen." Für Marco Odermatt ist klar, was bei seinem dritten Sieg in der vierten Abfahrt der Saison ausschlaggebend war: Er fuhr perfekt durchs Kernen-S und nahm dort fast allen Konkurrenten eine halbe Sekunde oder mehr ab. Nur vier Fahrer (Kriechmayr, Franzoni, Innerhofer, Muzaton) konnten in diesem Sektor einigermassen mithalten, wobei auch sie mindestens zwei Zehntelsekunden einbüssten.

Und als diese Schlüsselstelle erst einmal gemeistert war, stieg das Selbstbewusstsein des 28-Jährigen weiter an. "Ich habe mich am Start schon gut gefühlt und hatte einen klaren Plan", sagte Odermatt. "Und wenn man merkt, dass der Ski super läuft, dann kann man sich so bewegen, wie man möchte. Dann kann man riskieren und fühlt sich nicht einmal voll am Limit." Einmal mehr ging für den Schweizer, der die Lauberhornabfahrt zum vierten Mal in Folge gewann, alles auf.

Froh über das schmalere Kernen-S

Seit 2022 bestreitet Odermatt die Weltcup-Rennen in Wengen, inzwischen kommt er auf zwölf Starts. Daraus resultierten fünf Siege, vier weitere Podestplätze sowie zwei 4. und ein 7. Rang. Es ist eine Ausbeute sondergleichen, die Odermatt auf der legendären Strecke vorzuweisen hat.

Es sei ein spezielles Gelände, erklärte Odermatt im Vorfeld. "Eigentlich nicht besonders anspruchsvoll, also nicht sehr steil. Gleichwohl gibt es mit dem Kernen-S und dem Ziel-S zwei technische Passagen, die für den Rennverlauf entscheidend sind. Und die sind mir bisher fast immer gut gelungen."

Entsprechend kam es Odermatt auch entgegen, dass das Kernen-S im Vergleich zum letzten Jahr wieder schmaler gemacht wurde. Es habe ihn in doppelter Hinsicht gefreut, sagte er: "Aus rein egoistischer Perspektive, aber auch, weil ich finde, dass man traditionelle Streckenabschnitte wie das Kernen-S nicht verändern sollte. Schliesslich gibt es sie nur einmal auf der Welt."

Solche Passagen sind aufgrund ihrer Einzigartigkeit kaum zu trainieren. Entsprechend sind höchste technische Fähigkeiten und der richtige Instinkt gefragt, um sie zu meistern. Odermatt bringt beides mit, und nur deshalb war es möglich, dass er selbst auf der wegen Windböen verkürzten Strecke einen Vorsprung von 79 Hundertstelsekunden auf den Zweiten herausfuhr.

Eine unglaubliche Konstanz

Gerade wegen seiner technischen Qualitäten, die auch seine Konkurrenten immer wieder hervorheben, werden Klassierungen abseits des Podests bei Odermatt oft mit einem "nur" begleitet. Auch am Freitag war er im Super-G für viele "nur Vierter". Es ist der Preis seiner unglaublichen Konstanz, mit der es Odermatt gelingt, in drei Disziplinen regelmässig aufs Podest zu fahren.

Wie er es nach Jahren der Dominanz immer noch schaffe, sich selbst auf dieses hohe Niveau zu pushen, liege an verschiedenen Faktoren, erklärte Odermatt. "Das Material muss dir genau das geben, was du spüren möchtest, um ans Limit gehen zu können. Es braucht aber auch die mentale Einstellung: Du musst im Kopf bereit sein, das nötige Risiko einzugehen."

Das an zwei oder noch mehr Tagen in Folge abzurufen, gelinge ihm nicht immer zu 100 Prozent, erklärte Odermatt. Bei Höhepunkten wie dem Riesenslalom in Adelboden oder eben der Abfahrt in Wengen ist er jedoch immer bereit.

Nun blickt Odermatt erneut nach Kitzbühel, wo er im letzten Jahr dank dem Super-G erstmals einen Sieg feierte. Dass er nur zu gerne auch die Abfahrt auf der Streif zu seinem Palmarès zählen würde, ist kein Geheimnis. Die Voraussetzungen für diese Premiere sind vorhanden.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.