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Sport Awards
Keystone-SDA | Sonntag, 29. März 2026

Odermatts fünfter Streich, Ditaji Kambundji triumphiert erstmals

Er ist der König des Schnees, sie die Königin der Hürden: Marco Odermatt triumphiert an den Sports Awards zum fünften Mal in Folge, Ditaji Kambundji wird erstmals Schweizer Sportlerin des Jahres.

Für Marco Odermatt verlief der Besuch der TV-Gala in Zürich fast wie gewohnt, seit er 2021 zum ersten Mal nominiert war: Er verliess das Studio mit dem begehrten Award in den Händen. Doch bei seinem fünften Triumph in Folge war alles doch etwas anders. Der Innerschweizer reiste nach einer Reihe von Skitests direkt aus Norwegen an, um dann nicht wie gewöhnlich für seine herausragenden Leistungen in der eben zu Ende gegangenen Saison die Lorbeeren abzuholen, sondern für diejenigen der vorletzten. Der Grund war die Verschiebung der ursprünglich für Anfang Januar geplanten Sportler-Ehrung infolge der Brandkatastrophe in Crans-Montana.

Das Ergebnis blieb das gleiche. Kein Wunder bei Odermatts eindrücklichem Leistungsausweis: Weltmeister im Super-G, Sieg im Gesamtweltcup, dazu die kleinen Kristallkugeln in Riesenslalom, Super-G und Abfahrt sowie 17 Weltcup-Podestplätze (davon neun Siege). Das waren definitiv genug Argumente, um bei der Wahl zum Sportler des Jahres die namhafte Konkurrenz erneut hinter sich zu lassen.

Die Vermutung, sein Teamkollege Franjo von Allmen könnte im TV-Voting noch Boden gutmachen, bestätigte sich nicht. Der Berner Oberländer sammelte mit seinen drei Olympiasiegen - die streng genommen ausserhalb der eigentlichen Wahlperiode lagen - nicht nur starke Argumente für das kommende Jahr, sondern auch viele Sympathien beim Publikum. Für Aufsehen sorgte der Abfahrts-Weltmeister am Sonntagabend mit einer für ihn typisch kuriosen Aktion: Er liess sich in der Livesendung auf Nachfrage von Moderatorin Fabienne Gyr von dieser tatsächlich seine Glückszahl 42 in den Hinterkopf rasieren.

Am Ende half alles nichts: Odermatts Polster aus der Vorwahl durch die Medien sowie die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler war zu gross. Hinter Odermatt, der 32,2 Prozent der Stimmen erhielt, reihten sich Schwimm-Weltmeister und -Weltrekordhalter Noè Ponti (21,7 Prozent) und Von Allmen (17,1) ein. Zum Rekordsieger Roger Federer fehlen Odermatt nur noch zwei Auszeichnungen.

Ditaji Kambundji wie ihre Schwester

Ditaji Kambundji schrieb mit ihrer ersten Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres eine besondere Familiengeschichte. Sie trat in die Fussstapfen ihrer zehn Jahre älteren Schwester Mujinga, welche die Wahl 2019 und 2022 für sich entschieden hatte. Dass zwei Schwestern den prestigeträchtigen Titel gewinnen konnten, ist ein Novum in der Geschichte der Schweizer Sportlerwahlen.

Für die Berner Hürdensprinterin schloss sich an den Sports Awards ein Kreis: "Ich war 2019 als Begleitung von Mujinga dabei, später war ich noch einmal in der Nachwuchskategorie nominiert - da waren wir alle vier Schwestern gemeinsam im TV-Studio", erinnert sie sich.

Vor zwei Jahren schliesslich stand Ditaji zum ersten Mal, damals noch gemeinsam mit Mujinga, unter den sechs Nominierten in der Hauptkategorie. Am Ende hatte Lara Gut-Behrami vor Marlen Reusser die Nase vorn, Ditaji musste sich mit Rang 3 begnügen.

Diesmal führte kein Weg an der Hürdensprinterin vorbei: Als erste Schweizer Leichtathletin überhaupt gewann sie im letzten Herbst Gold bei einer Freiluft-WM. Bei der Wahl setzte sich Ditaji Kambundji mit 44,2 Prozent der Stimmen klar vor der Skirennfahrerin Camille Rast (16,3) und der Radrennfahrerin Marlen Reusser (14,1) durch.

Fischer und seine "Lieblingsmannschaft"

Als Team des Jahres wurde zum vierten Mal nach 1986, 2013 und 2018 die Eishockey-Nationalmannschaft der Männer ausgezeichnet. Das Team von Patrick Fischer verdiente sich den Award mit dem vierten WM-Finaleinzug innert zwölf Jahren.

Fischer selbst betrat später noch einmal die Bühne, um den Award für den Trainer des Jahres entgegen zu nehmen - bereits zum dritten Mal, womit der 50-jährige Zuger neu alleiniger Rekordhalter in dieser Kategorie ist. Er habe nun noch "einen letzten Tanz mit meiner Lieblingsmannschaft" vor sich, sagte Fischer in seiner Siegesrede mit Blick auf die Heim-WM im Mai, die das Ende der Ära des erfolgreichsten Nationaltrainers im Schweizer Eishockey markiert.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde - wie bereits im Vorjahr - die Rollstuhl-Leichtathletin Catherine Debrunner als Paralympische Sportlerin des Jahres. Den Titel als wertvollste Spielerin im Schweizer Teamsport (MVP) sicherte sich Géraldine Reuteler. Die Fussball-Nationalspielerin ist damit die erste Frau, die in dieser 2019 eingeführten Kategorie triumphieren konnte.

Zum grössten Talent wurde eine Bobpilotin aus dem Kanton Schwyz gewählt. Der Award, verbunden mit einem Förderpreis der Schweizer Sporthilfe im Wert von 12'000 Franken, ging an die 23-jährige Debora Annen.

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