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Okafor glänzt für Leeds als Vorbereiter
Leeds steht zum ersten Mal seit 1987 wieder im Halbfinal des FA Cups. Das Team setzt sich in einem hochdramatischen Viertelfinal bei West Ham im Penaltyschiessen mit 4:2 durch.
Lange Zeit sah Leeds United wie der sichere Sieger aus, nicht zuletzt dank der starken Vorarbeit von Noah Okafor. Der offensive Mittelfeldspieler glänzte in der 26. Minute mit dem Assist zum 1:0-Führungstreffer durch Ao Tanaka. Okafor verzeichnete 41 Ballkontakte und wurde in der 69. Minute beim Stand von 1:0 für den früheren FCZ-Akteur Wilfried Gnonto ausgewechselt.
Nachdem Dominic Calvert-Lewin in der 75. Minute per Penalty auf 2:0 für Leeds erhöht hatte, schien der historische Halbfinal-Einzug endgültig gesichert. Doch West Ham schlug in einer verrückten Nachspielzeit zurück: Mateus Fernandes (93.) und Axel Disasi (96.) retteten das Heimteam mit einem späten Doppelschlag unerwartet noch in die Verlängerung.
Da in den zusätzlichen 30 Minuten keine Tore mehr fielen, musste die Entscheidung vom Penaltypunkt fallen. Dort bewies Leeds auch ohne den bereits ausgewechselten Okafor die besseren Nerven: Während bei West Ham Jarrod Bowen und Pablo mit ihren Versuchen scheiterten, trafen für Leeds nach einem anfänglichen Fehlschuss von Joël Piroe gleich vier Schützen in Folge. Pascal Struijk verwandelte den entscheidenden Penalty zum 4:2-Endstand im Shootout und besiegelte damit den ersten Halbfinal-Einzug von Leeds seit 39 Jahren. Damals, 1987, war man in der Vorschlussrunde nach Verlängerung am späteren Cupsieger Coventry City gescheitert.
Im Halbfinal bekommt es Leeds am 25. oder 26. April mit Chelsea zu tun. Den anderen Halbfinal bestreitet Manchester City gegen das Überraschungsteam Southampton, das am Samstag Topfavorit Arsenal ausschaltete.















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